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Rechtsextreme Hexe: Deutsche Medien zum Tod Brigitte Bardots

Rechtsextreme Hexe: Deutsche Medien zum Tod Brigitte Bardots
Ihresgleichen sehen wir nie wieder: Brigitte Bardot

Medien in Deutschland machen auch vor Toten nicht halt. Neuestes Beispiel: Brigitte Bardot. Während ihr Leichnam noch warm war, begann die linksextreme deutsche Mainstream-Journaille damit, das Andenken der unbequemen Schauspielerin zu zerfleddern.

von Theo-Paul Löwengrub

Mit Brigitte Bardot starb am Sonntag im Alter von 91 Jahre ein weiteres Symbol eines besseren Europas, das es nicht mehr gibt und nie wieder geben wird. Während dieser Verlust in Frankreich und dem Rest der Welt betrauert und Bardots Lebensleistung gewürdigt wird, fällt die linke Mainstream-Journaille in Deutschland gnadenlos über die Verstorbene her. Bardot hatte nämlich den unverzeihlichen Fehler gemacht, die islamische Massenmigration nach Frankreich und Europa als die existenzielle Gefahr zu erkennen und anzuprangern, die sie ist – und das viele Jahre vor Angela Merkels katastrophaler Grenzöffnung von 2015. Bereits 2003 landete sie mit ihrem Buch „Ein Ruf aus der Stille einen Bestseller, in dem sie kritisierte: „Seit 20 Jahren unterwerfen wir uns einer Infiltration aus dem Untergrund“, womit sie die schon damals rapide voranschreitende Islamisierung Frankreichs meinte.

Die Bevölkerung würde terrorisiert, Mädchen vergewaltigt, auf Polizisten gespuckt und Pitbulls für den Angriff scharf gemacht, schrieb sie damals. Die perversen Auswüchse des woken Gender-Wahns sah Bardot ebenfalls geradezu prophetisch voraus: „Die meisten meiner engen Freunde sind Homosexuelle, und ich habe sie sehr gern. Aber sie bewahren ihre Würde, verzichten darauf, mit dem Hinterteil zu wackeln oder den kleinen Finger zu heben und sich mit Eunuchenstimmen über die Bosheiten zu beklagen, die ihnen die degenerierten Heteros zufügen“, schrieb sie vor über 20 Jahren. Auch die barbarische islamische Praxis des Schächtens prangerte die leidenschaftliche Tierschützerin Bardot immer wieder an.

Für Linke unverzeihliche Treffsicherheit bei gesellschaftspolitischen Warnungen

Ihre Warnungen vor der Islamisierung Frankreichs setzte sie seither ebenso unermüdlich wie erfolglos fort – und alles, wirklich alles, was sie seit Jahrzenten voraussah, hat sich seither bewahrheitet oder ist noch schlimmer eingetreten. Diese Hellsichtigkeit kann ihr die wirklichkeitsallergische Linke natürlich nicht vergeben. Solange sie während ihrer Filmkarriere, die sie bereits 1973 beendete, als Symbol für die sexuelle Revolution und andere linke Anliegen galt, war Bardot natürlich eine willkommene Gallionsfigur. Als sie zunehmend altersweise, aber auch zornig wurde, bekam sie das Etikett der verbitterten rechtsradikalen Menschenfeindin aufgeklebt, dass nun auch die deutsche Mainstream-Presse sofort nach Bekanntwerden ihres Todes wieder aufgriff. Die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) tut sich dabei besonders eifrig hervor. „Wie oft darf man ungestraft „Ikone“ sagen?“, heißt es in einem Beitrag, der beklagt, „in einer Aufregung und seltsamen Verachtung der Gegenwart, die rechts und links vereint“, zeige Frankreich sich geeint in seiner Trauer um Bardot.

In einem anderen SZ-Artikel heißt es: „Erstaunlich ist vor allem, dass es ihr trotz aller rechtsnationalen Eskapaden nicht gelungen ist, ihren eigenen Mythos zu zerstören“. Bardot sei „immer wieder durch rechtspopulistische und rassistische Äußerungen“ aufgefallen, habe gegen die Überfremdung Frankreichs gewettert und habe „wie ihr Schauspielkollege Alain Delon als frühe und treue Sympathisantin des rechtsextremen Front National“ gegolten. Die “Tagesschau” teilte auf Instagram mit, Bardot habe „gegen eine angebliche ‚Überfremdung‘ Frankreichs durch muslimische Einwanderer“ gewettert und sei mehrfach wegen Anstiftung zum Rassismus belangt worden. „Ihre Sympathien für die extreme Rechte und ihre teils rassistischen Äußerungen brachten ihr mehrfach Verurteilungen ein. Sie rief zur Wahl von Marine Le Pen auf und äußerte sich kritisch gegenüber Einwanderern und dem islamischen Schächten. Ihre harten und oft radikalen Ansichten stießen auf breite Kritik“, vermeldete auch das ZDF.

Zerrbild einer hassererfüllten rechtsextremen Hexe

Tatsächlich hatte Bardot 1992 einen Freund und Berater von Jean-Marie Le Pen, dem Gründer der Partei Front National (später Rassemblement National), geheiratet und auch einmal zur Wahl von dessen Tochter Marine aufgerufen. Sie hatte die Partei aber auch kritisiert und sich nie dauerhaft auf sie festgelegt. Aber das alles spielt für Linke natürlich keine Rolle. Das ganze Leben einer 91-Jährigen Frau wird auf ihre unliebsamen – und noch dazu zutreffenden – politischen Einschätzungen reduziert und das Zerrbild einer hasserfüllten rechtsextremen Hexe gezeichnet. Hätte Bardot sich hingegen bedingungslos für  offene Grenzen, die Erschießung von Reichen oder anderen links-woken Irrsinn eingesetzt, wären ihr auch die maßlosesten Ausbrüche vergeben worden. Da sie aber bittere Wahrheiten aussprach, die es im linken Kosmos nicht geben darf, schreckt man nun nicht davor, Bardots Lebenswerk groteske Weise zu verzerren und sie ad hominem zu diffamieren, und fast vollständiger Ausblendung ihres filmischen und kulturellen Wirkens.

Immerhin zeigen die Sympathien, die sie bis zum Schluss genoss, und auch der riesige Erfolg ihres Buches von 2003, dass sie sich stets im Einklang mit der Überzeugung einer großen Mehrheit des Volkes befand: Jordan Bardella, der Vorsitzende des Rassemblement National, fand in seinem Nachruf angemessene und treffende Worte: „Brigitte Bardot war eine Frau mit Herz, Überzeugung und Charakter. Als leidenschaftliche Patriotin und Tierliebhaberin, die sie ihr Leben lang beschützte, verkörperte sie wie keine andere eine ganze Ära der französischen Geschichte und vor allem eine bestimmte Vorstellung von Mut und Freiheit.”

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