Deutschland

Hetz-Barde Grönemeyer erhält den Deutschen Nationalpreis

Hetz-Barde Grönemeyer erhält den Deutschen Nationalpreis
Hass macht hässlich: Preisträger Grönemeyer

Was zunächst wie ein Aprilscherz wirkte, erwies sich doch als bitterer Ernst: Der längst zum arroganten Bevormunder seines Publikums und des ganzen Landes mutierte Sänger Herbert Grönemeyer erhält tatsächlich den diesjährigen Deutschen Nationalpreis.

von Olli Garch

Zur Begründung dieser Farce, die die nächste Verhöhnung einer einstmals ehrwürdigen und prestigeträchtigen Auszeichnung darstellt, erklärte der Stiftungsvorsitzende Thomas Mirow, Grönemeyer habe nicht nur deutsche Pop-Geschichte geschrieben, sein stetiger Einsatz „für eine offene, freiheitliche Gesellschaft und sein glaubwürdiges Plädoyer für soziale Gerechtigkeit“ hätten ihn darüber hinaus „für viele Menschen zum Vorbild werden lassen“. Wenn überhaupt, dann hätte die einzig vielleicht noch nachvollziehbare Erklärung für die Zuerkennung so lauten müssen, dass Grönemeyer TROTZ seines “zivilgesellschaftlichen Engagements” und spalterischer linker Stimmungsmache für seine Verdienste um die deutsche Pop-Geschichte preiswürdig sei. Doch tatsächlich geht es natürlich um das glatte Gegenteil: Preise gibt es nur noch für Haltung, und wenn diese noch so penetrant hingekotzt oder – wie im Falle Grönemeyers – gar in Sportpalast-Nazirhetorik übers Volk gekübelt wird.

Die Verleihung findet am 23. Juni in Berlin statt; vom Preisträger selbst kam dazu das erwartbar selbstgefällige Geschwafel: „Als Kind des Ruhrgebiets, schon in den 50er-, 60er-Jahren ein Schmelztiegel in Europa, wurde ich groß auf engstem Raum mit Menschen aller Nationalitäten, Kulturen, Religionen, Ansichten und Spielauffassungen“, so Grönemeyer. Aus diesen Erfahrungen erwachse eine Verantwortung, die Vielfalt und jeden Menschen zu schützen und gegen Ausgrenzung, Hass und Hetze zu verteidigen. Unter „Ausgrenzung, Hass und Hetze“ versteht dieser feiste, abgehobene, den Lebensrealitäten dieses Landes völlig entrückte Sänger natürlich jede Form von konservativer Politik und vor allem auch das objektive Benennen der katastrophalen Zustände infolge der millionenfachen und überwiegend islamischen Massenmigration. Jedes seiner Konzerte missbraucht Grönemeyer für Tiraden gegen die „Rechten“. Dazu führte der Polit-Gröler aus, er werde nun bald 70 und hätte nicht gedacht, „dass ich in meinem Leben noch einmal für die Demokratie eintreten muss“, wie er etwa im Februar in Wien verkündete. „Wir sind politisch demokratisch und bleiben politisch demokratisch“, deklamierte er und gelobte, „so lange durchhalten, bis diese ganze Hetze und die Menschen mit ihrem furchtbaren rechten Geschwafel wieder in ihren Löchern verschwinden und uns endlich in Ruhe lassen“.

Ein Superheuchler und Hetzer nach Geschmack Steinmeiers

Das deutsch-türkische Lied „Doppelherz” widmete er allen Migranten und bezeichnete es als „widerlich”, Flüchtlingen “das Leben hier zu verbieten”. Überflüssig zu erwähnen, dass dieser Superheuchler selbst natürlich keinen Flüchtling bei sich zuhause aufgenommen hat, der sein Leben bereichert. Solche Opfer mutet Grönemeyer natürlich lieber stets den anderen zu, die beispielsweise keine Londoner Villa bewohnen können.