Über den CSD-Attentäter kommen immer mehr unfassbare Details ans Licht! Abdul Ballout soll von Beamten des LKA Berlin engmaschig überwacht worden sein. Er wurde von Ermittlern sogar gefilmt, als er das Haus verließ und zum Anschlagsort fuhr. Der Verdacht, der sich förmlich aufdrängt, aber niemand äußert: Hat man Terroranschlag vorsätzlich geschehen lassen?
Das Berliner LKA hatte den Tatverdächtigen des Anschlags auf den Berliner CSD, Abdul Ballout, vor der Tat bereits im Visier. Eine gegenüber dem Hauseingang Ballouts installierte Kamera soll ihn noch eine Stunde vor der Tat gefilmt haben. Das geht aus einer gemeinsamen Recherche von Süddeutsche Zeitung, WDR und NDR hervor.
Die Aufnahmen sollen demnach zeigen, wie Ballout das Haus verlässt. Kurze Zeit später fuhr er beim CSD in eine Menschenmenge und tötete dabei eine Frau. 29 Personen wurden teils schwer verletzt.
Ballout war zuvor am 12. Mai von einem Schöffengericht des Amtsgerichts Tiergarten wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat zu einem Jahr und zehn Monaten verurteilt worden. Zuvor hatte er im Internet Propaganda des Islamischen Staats (IS) verbreitet und versucht, nach Mauretanien und Syrien zu gelangen, um sich dort dem IS anzuschließen. Das Gericht setzte die Haft jedoch unter einschränkenden Bedingungen zur Bewährung aus.
Dass die Sicherheitsbehörden Ballout trotzdem überwachten, soll laut SZ, WDR und NDR daran gelegen haben, dass die Beamten ihn als beträchtliches Risiko einordneten. Noch Anfang Mai soll deshalb das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) eigens für den Fall Ballout eine Sondersitzung einberufen haben. Dabei soll festgehalten worden sein, dass von Ballout möglicherweise ein Anschlag ausgehen könne. Diese Einschätzung wurde demnach dem Schöffengericht jedoch nicht mitgeteilt.
In der Folge habe das LKA eine engmaschige Überwachung des 21-jährigen Islamis












