Deutschland

Täglich fast 40 Opfer: Das Messer gehört zu Deutschland

Täglich fast 40 Opfer: Das Messer gehört zu Deutschland
Immer wieder Messerangriffe: Polizisten sichern den Tatort in Wedel, wo Syrer einen Deutschlehrer niederstachen.

Wer früher ein Messer dabei hatte, war entweder Koch (in der Stadt) oder Jäger (auf dem Land). Wer heute kein Messer dabei hat, ist entweder blöd – oder hat gleich eine größere Waffe. Machen wir uns doch endlich ehrlich: Die Bundesrepublik ist kein sicheres Land mehr.

von Jakob Fröhlich

Genau 13.844 Messerangriffe hat das Bundeskriminalamt (BKA) im vergangenen Jahr bei uns erfasst. Im Zusammenhang mit gefährlicher und schwerer Körperverletzung waren es 8.951. Dazu kamen noch 4.893 Raubdelikte, bei denen ein Messer benutzt wurde. Jeden Tag werden in Deutschland fast 40 Menschen Opfer eines Messerangriffs.

Dabei ist die illegale Mitführung einer Stichwaffe noch gar nicht mitgezählt. All die Fälle, in denen jemand mit einer zu großen oder sonstwie verbotenen Klinge erwischt wird, kommen da also noch obendrauf. Eine inzwischen typische Woche im immer noch größten Industriestaat Europas sieht dann so aus:

• Mittwoch, Wuppertal in Nordrhein-Westfalen:
Drei Männer gehen nach einem Streit mit Messern auf einen 24-Jährigen los. Das Opfer erleidet schwere Stichwunden und stirbt im Krankenhaus.

• Mittwoch, Bad Honnef in Nordrhein-Westfalen:
Auf der Autobahn A3 verfolgen mehrere Männer mit ihrem Wagen das Wohnmobil eines Ehepaars, weil sie mit dessen Fahrweise nicht einverstanden sind. Auf einem Rastplatz rammen sie erst vorsätzlich das Wohnmobil und attackieren dann dessen 51-jährigen Fahrer mit Schlägen und Tritten. Danach greifen sie ihr Opfer mit Messern an und verletzen sowohl den Mann als auch seine Frau schwer. Die Täter sind der Polizei bekannt und stammen aus Südosteuropa.

• Donnerstag, Hersbruck in Bayern:
Ein 40-jähriger Syrer greift in einem Park seine getrennt von ihm lebende 34-jährige Ehefrau und deren 15-jährige Tochter mit einem Messer an und verletzt beide schwer. Eine Passantin, die den beiden Frauen zu Hilfe eilt, erleidet ebenfalls Stich- und Schnittwunden.

• Donnerstag, Wuppertal in Nordrhein-Westfalen:
Zwei Afghanen greifen am Hauptbahnhof mit Messern einen 41 Jahre alten Mann an und verletzen ihn lebensgefährlich. Der 26-jährige Haupttäter ist polizeibekannt.

• Freitag, Wedel in Schleswig-Holstein:
Ein syrisches Bruderpaar sticht auf dem Schulhof einer Volkshochschule auf einen 67-jährigen Lehrer ein. Der Mann wird lebensgefährlich am Hals verletzt und überlebt nur knapp.

• Samstag, Nörvenich in Nordrhein-Westfalen:
Ein 44 Jahre alter Mann beleidigt erst an einer Bushaltestelle einen 23-Jährigen. Dann zieht er gleich zwei Messer und sticht auf sein Opfer ein. Der junge Mann kann sich schwer verletzt in ein Restaurant schleppen. Der Täter folgt ihm zunächst, flüchtet dann aber, bevor die Polizei ihn doch noch erwischt.

• Samstag, Heidenau in Sachsen:
Auf einem Parkplatz in der Nähe des Bahnhofs gehen zwei jeweils etwa 20 Mann starke Ausländergruppen mit Messern aufeinander los. Vier Afghanen im Alter von 17 bis 26 Jahren sind polizeibekannt.

Und das sind nur die Fälle, die es bis in die Zeitung schaffen. Der Wuppertaler Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert scheut sich nicht, Klartext zu reden: „Man kann sagen, dass Messer in erster Linie von Tätern eingesetzt werden, die junge Männer sind und oftmals auch aus dem Migranten-Milieu stammen.“

Man kommt nicht umhin festzustellen, dass unsere Regierungen diesen Zustand nicht nur nicht systematisch, sondern systematisch nicht bekämpfen. Der Staat will inzwischen zwar ein Sprach