Deutschland

Medien auf Menschenjagd: Wer gegen hohe Gaspreise wettert, ist jetzt auch Nazi

Medien auf Menschenjagd: Wer gegen hohe Gaspreise wettert, ist jetzt auch Nazi
Medien und Geheimdienste Hand in Hand: Wer Kritik äußert macht sich in höchstem Maße verdächtig

Dass viele Mainstream-Medien nicht das Geringste aus der Corona-Krise gelernt haben und die gesellschaftliche Spaltung unbeirrt weiterbetreiben, zeigt sich nun vielerorts bei Berichten über regierungskritische Proteste gegen das Versagen der Bundesregierung in der Energiekrise, den drohenden Blackout, Gasstopps und die ihnen vorausgehende Preisexplosion.

von Alexander Schwarz

In sämtlichen Medien wimmelt es von Warnungen, Mahnungen und Drohkulissen bezüglich des Winters, wenn vermutlich kein russisches Gas mehr verfügbar sein wird: Schwimmbäder und sogar Ampeln sollen abgestellt werden (leider jedoch nicht die regierende in Berlin!), in immer mehr Städten werden Wärmeräume eingerichtet für Arme und Alte, die sich ihre Heizkosten bis dahin gar nicht mehr leisten können – sofern es überhaupt noch etwas zu verheizen gibt.

Angesichts all dieser beschworenen Zustände würde man doch eigentlich erwarten, dass unsere Journalisten nicht nur Horroszenarien entwerfen und Durchhalteparolen ausgeben würden, so wie sie es während Corona bereits getan haben – sondern die Politik, die diese Verhältnisse (die in Wahrheit nur als Folge fehlgeschlagener Russland-Sanktionen mit dem Ukraine-Krieg zu tun haben) über viele Jahre herbeigeführt hat, heftig hinterfragen und die Verantwortlichen kritisieren würden.

Davon ist allerdings wenig zu bemerken. Stattdessen schwenken die nicht zu Unrecht zu titulierten „Systemmedien”, wie schon damals bei Corona, abermals unkritisch und vollumfänglich auf das Regierungsnarrativ ein und verunglimpfen jeden, der gegen diese Politik protestiert, als suspekten Kantonisten oder zumindest latent rechtsradikalen Störenfried. Dies gilt keineswegs nur für die üblichen Verdächtigen aus dem linken Mainstream, sondern selbst für Zeitungen wie „Welt”, von der man sich eigentlich noch einen Rest kritischer Distanz erhofft hätte. Unter dem reißerischen Titel: „Wie Neonazis und Verschw