Schon wieder! In Ulm hat ein Afrikaner auf zwei Mitarbeiter eines Elektromarktes eingestochen. Eines der Opfer schwebt in Lebensgefahr.
von Sven Eggers
In Ulm hat sich gestern ein brutaler Vorfall ereignet, der einmal mehr die anhaltenden Probleme mit importierter Gewaltkriminalität in den Fokus rückt. Ein 29-jähriger Mann aus Eritrea stürmte in eine Mediamarkt-Filiale und attackierte zwei junge Mitarbeiter mit einem Messer. Während einer Niedergestochenen, 22 Jahre jung, glücklicherweise nur leichte Verletzungen davontrug, kämpft sein 25-jähriger Kollege auf der Intensivstation um sein Leben – sein Zustand wird als kritisch beschrieben.
Polizeibeamte schießen
Der Täter, der erst im Dezember eine Haftstrafe wegen früherer Gewaltdelikte abgesessen hatte, floh nach der Tat in Richtung eines benachbarten Schnellrestaurants. Polizeibeamte stellten ihn kurz darauf und forderten ihn auf, die Waffe fallen zu lassen. Als er stattdessen die Einsatzkräfte bedrohte, sahen diese sich gezwungen, mehrere Schüsse abzugeben. Der Täter erlitt schwere Verletzungen und liegt nun ebenfalls auf der Intensivstation. Der Einsatz löste ein Polizei-Großaufgebot aus. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt.
Die Ermittlungen laufen derzeit, das Motiv liegt noch Dunkeln. Ein Amoklauf wird allerdings ausgeschlossen. Die Polizei appelliert an Zeugen, Videoaufnahmen über ein Hinweisportal zur Verfügung zu stellen. Auch die Notfallseelsorge war vor Ort im Einsatz, um Dutzende Betroffene – darunter Augenzeugen, Familien mit Kindern und Mitarbeiter – zu betreuen.
Politik und Medien reagieren kaum
Was diesen Fall besonders aufwühlend macht, ist seine Alltäglichkeit: Der Täter ist ein Migrant mit krimineller Vorgeschichte. Solche Szenarien häufen sich in Deutschland, wo Messerangriffe und Gewalttaten durch Personen mit Migrationshintergrund statistisch seit Jahren überproportional registriert werden. Politik und Medien bagatellisieren diese Verbrechen hingegen systematisch. Auch der geschilderte Fall findet in der bundesweiten Berichterstattung zwar statt, hat aber nicht den Weg auf die ersten Seiten geschafft.
Während einige Quellen den eritreischen Hintergrund des Täters wenigstens klar nennen, vermeiden andere es systematisch, diesen Aspekt zu betonen, oder erwähnen ihn nur am Rande. Stattdessen wird der Fokus auf die „unklaren Hintergründe“ oder die „schnelle Reaktion der Polizei“ gelegt, als ob der migrationspolitische Kontext irrelevant wäre. Diese Verharmlosung trägt dazu bei, dass die Öffentlichkeit ein verzerrtes Bild erhält und die wahren Ursachen dieser Taten – wie unzureichende Abschiebungen oder laxer Umgang mit Wiederholungstätern – nicht debattiert werden.
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