Gesundheit

Viermal mehr tote Kinder seit Impfbeginn – Aufklärung verweigert

Todesfälle bei Kindern seit Impfbeginn vervierfacht – Bundesregierung verweigert Aufklärung
Kein Interesse der Bundesregierung an Aufklärung: Anzahl toter Kinder seit Impfbeginn steigt rasant

Seit Beginn der Kinderimpfungen hat sich die Zahl der im Zusammenhang mit Corona verstorbenen Minderjährigen vervierfacht. Die AfD fragte nach dem Impfstatus der Betroffenen und erbat genaue Daten zu Obduktionen. Doch die Bundesregierung mauert und verweist auf nichtssagende Berichte.

von Susan Bonath

Der Sinn des Impfens von Kindern gegen das Coronavirus ist unter Medizinern umstritten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut (RKI) bewertet den Nutzen der Maßnahme für Minderjährige ab fünf Jahren höher als mögliche Risiken. Allerdings starben nach RKI-Angaben seit Beginn der Kinderimpfungen deutlich mehr Minderjährige und junge Erwachsene unter 20 Jahren “an oder mit” COVID-19 als zuvor. Seit Mitte August 2021 vervierfachte sich die Zahl der Verstorbenen dieses Alters von 23 auf 94. Das politische Interesse, nach dem Grund zu forschen, ist aber offenbar gering.

Regierung: “Sehen Sie im Wochenbericht nach”

Der Bundestagsabgeordnete Kay-Uwe Ziegler (AfD) versuchte, Licht ins Dunkel zu bringen. Er wollte von der Bundesregierung wissen, wie viele der seither an oder mit dem Coronavirus verstorbenen jungen Menschen einmal, zweimal oder dreimal geimpft waren.

Konkrete Zahlen lieferte die Bundesregierung allerdings nicht. Stattdessen verwies sie den Fragenden in ihrer Antwort vom 13. Juli, die der Autorin vorliegt, auf den neuesten Wochenbericht des RKI. Dort solle er doch nachschauen. Problem: Die begehrte Information ist in diesem Papier gar nicht enthalten. Unterzeichnet wurde das Antwortschreiben von der SPD-Abgeordneten und parlamentarischen Staatssekretärin im Gesundheitsministerium Sabine Dittmar.

Darüber hinaus wollte Ziegler wissen, wie viele der verstorbenen Kinder und Jugendlichen nach ihrem Tod obduziert wurden. Denn die oberste bundesdeutsche Wissenschaftsbehörde versicherte stets in ihren Berichten, in denen sie die Anzahl der verstorbenen Minderjährigen aufführte, dass alle diese Fälle “vom RKI einzeln geprüft und validiert” würden. Das geschah offenbar nicht. Sinngemäß erklärte die Regierung dem Fragenden, man wisse dazu nichts, weil dies Sache der örtlichen Gesundheitsämter sei.

Die STIKO hatte Mitte August 2021 zwei Impfdosen für alle Zwölf- bis 17-Jährigen empfohlen. Im Dezember hatte sie Gl