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Bomben-Terror in Moskau: Arm der Kurierin flog 15 Meter weit

Bomben-Terror in Moskau: Arm der Kurierin flog 15 Meter weit
Ein Video in sozialen Medien soll einen abgetrennten Arm rund 15 Meter vom Explosionsort entfernt zeigen. Laut „Kommersant“ soll es der Arm der mutmaßlichen Attentäterin sein.

Nach der Explosion einer Bombe vor einem Restaurant in Moskau hat sich die Zahl der Todesopfer auf fünf erhöht. Mehrere Personen schweben nach wie vor in Lebensgefahr. Inzwischen ist auch bekannt, wer das Ziel des Terroranschlags war und wer die wahrscheinlichen Urheber gewesen sind.

von Julius Nieweler

Nach der Explosion vor dem Moskauer Nobelrestaurant Balzi Rossi kommen immer neue Details ans Licht. Das Nationale Antiterror-Komitee (NAK) spricht von einem Anschlag mit einem selbst gebauten Sprengsatz. Nach offiziellen Angaben starb eine Frau bei dem Versuch, die Bombe in das Restaurant zu schmuggeln. Die vier anderen Toten seien ein Sicherheitsmann, der sie am Betreten des Lokals hindern wollte, sowie drei Gäste. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin (68) bezeichnete den Vorfall auf Telegram als „brutalen Terroranschlag“. Die Verantwortlichen würden „gefunden und zur Rechenschaft gezogen“.

Nach Informationen der russischen Zeitung Kommersant soll der Sprengsatz ferngezündet worden sein. Die Detonation habe etwa einem Kilogramm TNT entsprochen. Zudem soll die Bombe mit Bleikugeln gefüllt gewesen sein. Wie heftig die Explosion war, zeigt zudem ein grausiges Detail: Ein Arm der mutmaßlichen Attentäterin soll laut Kommersant rund 15 Meter vom Explosionsort entfernt auf der Straße gefunden worden sein. In einem Video, das in den sozialen Medien verbreitet wurde, ist