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Goldenes Zahnrad Eurasiens – Türkei bald BRICS-Mitglied

Goldenes Zahnrad Eurasiens – Türkei bald BRICS-Mitglied
Bereits in BRICS vereint sind Großmächte wie China (XI Jingping), Indien (Modi), Russland (Putin) und weitere Staaten.

Die BRICS-Staaten werden immer mächtiger. Die Mitgliedschaft der wirtschaftlich starken Türkei scheint nicht mehr weit weg. Stimmen aus Deutschland tun dies als verzweifelten Versuch ab, Brüssel dazu zu bewegen, die Türkei jetzt doch als EU-Mitglied aufzunehmen. Israelische Medien vermuten einen antiwestlichen Paradigmenwechsel. Was steckt hinter dem geopolitischen Schachzug?

von Elem Chintsky

In weiser Voraussicht hatte das anglo-franko-amerikanische Establishment die Türkei bereits im Jahr 1952 in den Nordatlantikpakt integriert – lediglich sieben Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Mit dem ersten Antrag auf Mitgliedschaft begannen Ankaras NATO-Bemühungen sogar schon im Jahr 1948, aber der Westen war zu dem Zeitpunkt noch nicht bereit, sich zu erbarmen. Immerhin wurden aber die Türken drei Jahre vor Westdeutschland in dem sogenannten Verteidigungsbündnis zugelassen.

Wir schreiben inzwischen das Jahr 2024: Die Republik Türkei stellte vor kurzem einen neuen Antrag. Es ist ein offizielles Gesuch auf Mitgliedschaft in dem eurasischen Staatenbund der BRICS-Gruppe, der zufälligerweise aus den Gründungsmitgliedern Russland und China besteht. Was das eigentlich für eine Bedeutung hat, wird in den Berichten dazu im Spiegel oder auf der Deutschen Welle zu schwach vermittelt. Wiederbelebt wird die Rede von der Türkei als vitalem “EU-Beitrittskandidaten”, der diese hohe Ehre leichtsinnig hinaus aufs Glatteis geführt hat. Es wird von einem atemberaubenden EU-Binnenmarkt fabuliert, von dem sich die Türkei zu entfernen droht.

So wird auch der EU-Kommissionssprecher für Auswärtige Angelegenheiten zitiert, der mahnt, dass “