Nach offizieller Lesart soll der US-Senator Lindsey Graham nach kurzer, schwerer Krankheit am vergangenen Samstag in Washington verstorben sein. Dumm nur: Am Samstag war Graham in Kiew, um dort eine Drohnenfabrik zu besichtigen, in die zeitgleich eine russische Iskander-Rakete einschlug. Ist der US-Senator also in Wirklichkeit bei einem russischen Angriff ums Leben gekommen?
von Vlad Shlepchenko
Nach dem Tod von John McCain erbte Lindsey Graham den inoffiziellen Titel des führenden Russophoben Amerikas. Er erlangte durch eine Reihe menschenverachtender Äußerungen über Russen Berühmtheit. Dafür wurde er in Russland als Terrorist und Extremist eingestuft, eine „Ehre“, die nicht einmal seinem Vorgänger zuteilwurde.
Der Alarm erklang erst danach
Am 10. und 11. Juli hat er eine weitere Reise in die Ukraine unternommen und die Produktionsstätten der Firma Sky Fall besichtigt, das Vampire-Drohnen, Shrike-FPV-Drohnen und P1-SUN-Abfangdrohnen herstellt.

Gerade in diesen zwei Tagen startete Russland eine Reihe schwerer Angriffe auf Anlagen der ukrainischen Rüstungsindustrie in Kiew und Umgebung. In der Nacht zum 11. Juli wurden sechs Iskander-Raketen und vier Marschflugkörper Ch-59/69 eingesetzt, denen zwei Antiradarraketen den Weg ebneten.













