Spanien verliert wegen EU-Sanktionen ihre effektivsten Brandbekämpfer: Eine ganze Flotte russischer Löschhubschrauber Ka‑32 darf nicht an den Notfalleinsätzen teilnehmen. Die spanische Regierung hat nicht den Mut, dieses Problem in Brüssel anzusprechen.
von Manfred Ulex
Die Sanktionen gegen Russland lassen Spanien ohne seine besten Hubschrauber zur Bekämpfung von Waldbränden zurück. Das berichtet die spanische Internetzeitung Larazon. Spanien verfüge insgesamt über zehn Löschhubschrauber Kamov Ka-32, die wegen der Blockadehaltung Brüssels nicht gewartet werden können. Im Bericht werden die russischen Maschinen als die effektivsten in ihrem Gebiet bezeichnet.
Bemerkbar macht sich das Fehlen der Hubschrauber vor dem Hintergrund der im Norden des Landes wütenden Waldbrände. Diese hätten zuvor Jahrzehnte die nationalen Wälder geschützt. “Der Betriebsstillstand ist nicht auf Haushaltskürzungen zurückzuführen, sondern auf die strengen Sanktionen, die die Europäische Union nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine verhängt hat”, präzisiert die Zeitung.
Bericht zufolge verhindert die von Brüssel verhängte strenge Handelsblockade die Einreise von Fachtechnikern aus Moskau, die die vorgeschriebene Wartung durchführen müssten. Hinzu kommt, dass die für die Flugsicherheit notwendigen Ersatzt












