Der russische Auslandsgeheimdienst SWR berichtet, dass sich die europäischen Verbündeten der NATO auf einen Krieg mit Russland vorbereiten. Das deutlichste Anzeichen dafür, sei die enorme Steigerung des Produktionsvolumens der Rüstungsindustrie.
von Manfred Ulex
Die europäischen NATO-Mitglieder bereiten sich auf einen Krieg mit Russland vor. Dies brachte Sergei Naryschkin, der Leiter des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, bei einer Sitzung des Rates der Leiter der Sicherheitsbehörden und Sonderdienste der GUS-Staaten zum Ausdruck:
“Wir sehen ganz klar, dass sich die europäischen NATO-Verbündeten auf einen Krieg mit unserem Land vorbereiten. Es wurde die Aufgabe gestellt, innerhalb kurzer Zeit alle notwendigen Ressourcen für die dafür vorgesehenen NATO-Allianzstreitkräfte bereitzustellen.”
Laut Naryschkin werde in den europäischen Ländern die Propagandakampagne verstärkt, die darauf abziele, bei den Bürgern die Überzeugung zu schaffen, dass ein Konflikt mit Russland unvermeidlich sei. Der Geheimdienstler betonte auch, dass die sogenannte “Kriegspartei” in Europa nicht nach Frieden auf dem Kontinent strebe.
Naryschkin fügte hinzu, dass Europa, das sich nach dem Zweiten Weltkrieg daran gewöhnt habe, “unter amerikanischer Besatzung” zu leben, sich nicht an die neuen internationalen Realitäten anpassen könne. “Macron”, “Merz”, “Kallas” und Co. schlügen seiner Meinung nach als einzige Alternative eine beschleunigte Vorbereitung auf eine Konfrontation mit Russland vor.
Russland weist die Vorwürfe zurück, sich auf einen militärischen Konflikt mit der NATO vorzubereiten, und betont, dass es kein Interesse an einer Eskalation oder einem Konflikt mit der Nordatlantischen Allianz habe.
Zuvor hatte der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes darauf hingewiesen, dass eine mögliche Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern durch die USA an die Ukraine von Moskau als feindseliger Schritt Washingtons und seiner Verbündeten gewertet würde. Diese Angelegenheit wurde am 16. Oktober in einem Telefongespräch zwischen den Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, erörtert.
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