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USA verlieren elektronische Seeschlacht mit China

USA verlieren elektronische Seeschlacht mit China
Der chinesische Raketenzerstörer Jiaozuo während einer Schiffsparade am 24. Juli 2024 in St. Petersburg.

Eine zwölf Stunden währende elektronische Seeschlacht zwischen den USA und China im Südchinesischen Meer hat die US-amerikanischen Schiffssysteme blind und taub zurückgelassen. Für die US-Planer eine peinliche Niederlage, die zu denken geben müsste.

von Rainer Rupp

Sogar Pro-US-Publikationen in Südostasien haben berichtet, dass das vorzeitige Abklingen der US-geführten Seekriegsmanövers auf der Höhe der Philippinen in Gebieten des Südchinesischen Meers, die von China beansprucht werden, auf die Niederlage der US-Marine in der elektronischen Kriegsführung gegen die chinesische Marine zurückzuführen ist. Das Seekriegsmanöver, das gemeinsam mit Flotteneinheiten u. a. aus Japan, Philippinen, Kanada und dem Vereinigten Königreich Ende Juni stattfand, hatte u. a. die ausdrückliche Aufgabe, die eigenen Fähigkeiten in der elektronischen Seekriegsführung zu testen, was für die USA jedoch zu einem ausgesprochenen Debakel wurde.

Während der Umfang und der Umstand des US-Versagens erst einige Wochen später erkennbar wurde, war das Ereignis dennoch wichtig genug, um auch von westlichen Fachmedien aufgegriffen zu werden. Derweil hatten bereits prominente Accounts auf der “sozialen” Plattform X die Nachricht mit einer gehörigen Dosis Schadenfreude in ganz Asien verbreitet.

Diese US-geführten Seemanöver fanden vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen im Südchinesischen Meer statt. Peking verurteilte sie als eine weitere US-Provokation, wobei die Philippinen als Strohmann vorgeschoben werden. Die in Peking erscheinende englischsprachige Global Times mahnte, dass diese Art von Provokationen zu militärischen Eskalationen führen könnten, die auf die Philippinen zurückfallen würden. Zugleich verurteilte die chinesische Zeitung die elektronischen Kriegsführungsszenarien der Militärübung, weil sie die Spannungen noch weiter verschärfen würde.

Eine weitere Quelle, die US-Website Defense News,