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Lügenpresse unter Schock: Nur noch 40 Prozent der Deutschen haben Vertrauen in Journalisten

Lügenpresse unter Schock: Nur noch 40 Prozent der Deutschen haben Vertrauen in Journalisten
Das Vertrauen in den etablierten Journalismus sinkt massiv, auch die einstigen Nachrichten-Institutionen wie Tagesthemen sind davon nicht ausgenommen.

Die völlig korrumpierte Lügenpresse ist schwer angeschlagen und verliert weiterhin massiv an Glaubwürdigkeit. Der jährlich erscheinende “Reuters Institute Digital News Report” stellt deutschen Medien ein absolut vernichtendes Urteil aus. Ein deutlicher Anhaltspunkt dafür, dass sich die Bürger trotz massiver, gleichgeschalteter Desinformation und groß angelegten Propaganda-Kampagnen heute nicht mehr so leicht hinters Licht führen lassen, wie das noch vor einigen Jahren der Fall war.

Noch vor kurzem wurde der westliche Medien-Mainstream nicht müde, mit Blick auf den Brexit oder den Trump-Wahlsieg vor einer Epidemie vermeintlicher Fake News zu warnen. Diese, vorwiegend aus dem Kreml gesteuert, könnten auch im neuen Jahr Wahlen beeinflussen, nicht zuletzt die im September bevorstehende Wahl zum Deutschen Bundestag.

Nun ist es jedoch ausgerechnet der deutsche Medienexperte Sascha Hölig, der sich in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur in demonstrativer Gelassenheit übt. Hölig zufolge gibt es in Deutschland nur wenige Bürger, die sich ausschließlich über soziale Netzwerke informieren.

Das Vertrauen in klassische Medien sei deutlich höher. Deshalb seien jedoch auch die Risiken, die mit der Nutzung von Facebook und ähnlichen Plattformen verbunden sind, geringer als viele annehmen.

Hölig, der für das in Hamburg ansässige Hans-Bredow-Institut für Medienforschung tätig ist, stützt sich mit seiner Einschätzung auf die Daten des jährlich veröffentlichten Reuters Institute Digital News Reports, den seine Einrichtung vorstellt.

Die Angst vor einseitiger Beeinflussung, Filterblasen oder einer Allmacht der Algorithmen hält der Forscher für unbegründet. Menschen nutzen ihm zufolge soziale Medien, um sich mit ihren Kontakten auszutauschen oder Urlaubsbilder anzusehen. Sie bekommen zwar auf diesem Wege auch etw