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Wegwerf-Agenten? SZ blamiert sich mit irrem Russen-Märchen

Wegwerf-Agenten? SZ blamiert sich mit irrem Russen-Märchen
Medien in Deutschland: Wirre Behauptungen gegen Russlands Präsident Wladimir Putin

Die Süddeutsche Zeitung ist sich mal wieder – fast – sicher, “russische Sabotage” in Deutschland ist und bleibt “brandgefährlich”. Erneut werden die recherchierten Fakten eines vermeintlichen “Sabotagesystems” Moskaus mit den Begriffen “hätte”, “könnte”, “offenbar” und “womöglich” mehr als glaubwürdig untermauert.

von Mario Rönsch

Ende August des Vorjahres präsentierten das BKA und der Verfassungsschutz die dringliche Warnung vor “unkonventionellen Brandsätzen” in DHL-Paketen. Anonyme Quellen aus “Sicherheitskreisen” stellten einen Zusammenhang zu angeblicher “russischer Sabotage” her. Rund acht Monate später erfolgt nun die vermeintlich finale Aufklärung im Rahmen einer “gemeinsamen Recherche von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR”. Bewiesen ist weiterhin nichts, nur die Sicherheit, es “könnte” der Russe gewesen sein, vielleicht. 

Anfang April präsentierte das ZDF seinen Zuschauern die bedingt effektive Räuberpistole, dass die Redaktion “mögliche Hinweise für russisches Täterwissen” in Bezug auf jüngste Anschläge in Deutschland präsentieren kann. Der aktuelle Artikel der Süddeutschen Zeitung ist hinter einer Bezahlschranke platziert. Ob ausgehend von der Exklusivität oder der eher dünnen Argumentationslinie, obliegt dem subjektiven Urteil des Lesers. Einleitend heißt es mehr als gewagt im Rahmen einer Behauptung zum jüngsten “Russen-Skandal” in Deutschland:

“Sie sind leicht zu gewinnen, billig – und entbehrlich, wenn sie auffliegen. ‘Wegwerfagenten’ im Auftrag Russlands verunsichern den Westen, Paketbomben in DHL-Flugzeugen