Dass die Linkspartei sich mit dem verurteilten Schläger Simeon „Maja“ T. solidarisiert, kann niemand überraschen. Wer diese Partei umgarnt, rollt Gewalttätern den roten Teppich aus. Womit wir bei der CDU wären.
„Aktivistin“, „nonbinäre Person“, „Anhängerin der linken Szene“. Wer sich ein wenig durch die Berichterstattung zur Verurteilung von Simeon „Maja“ T. liest, könnte fast den Eindruck gewinnen, daß eigentlich Simeon T. in Budapest brutal zusammengeschlagen wurde und die Täter Rechtsextremisten waren.
Die Opfer dagegen, denen Knochen gebrochen und beinahe die Seelen aus dem Leib geprügelt wurden, tauchen in der bundesdeutschen Medienöffentlichkeit – wenn überhaupt – nur mit dem Etikett „mutmaßliche Rechtsextremisten“ auf. Gemutmaßt haben das allein die feigen Schläger, die sich extra in ein fremdes Land aufmachten, um den blöden Ausländern da mal zu zeigen, wie in Deutschland der „Kampf gegen rechts“ betrieben wird.
Der bewaffenete Arm der Linkspartei
Daß sich die Linkspartei und ihre europäischen Partnerparteien hinter den Gewalttäter stellen und so Gewalt gegen vermeintlich Andersdenkende rechtfertigen, kann wenig überraschen. Überraschend wäre gewesen, wenn sie es nicht getan hätten. Denn die Linkspartei und ihr Hammerbanden-Vorfeld haben kein gestörtes Verhältnis zur Gewalt, es ist Teil ihrer politischen DNS.
Früher ließ die damals noch unter anderem Namen firmierende Partei Republikflüchtlinge erschießen, heute träumen Mitglieder der Partei ganz offen von Arbeits- und Vernichtungslagern für Andersdenkende. Sie machen auch gar kein Geheimnis aus ihrer Gewaltaffinität. „Zerschlagen“, „entgegentreten“, „Antifa ist Handarbeit“. Dieselbe Partei, die es für eine „Mikroaggression“ hält, wenn irgendeine Transperson nicht mit ausgedachten Phantasie-Pronomen angesprochen wird, bedient sich selbst ganz offen der Sprache der Gewalt. Daß Worte zu Gewalt führen, wie dieses aufgehetzte Pronomenmilieu ja nicht müde wird zu behaupten, gilt immer nur für die anderen.
Rankuscheln an Gewaltverherrlicher
All das liegt offen auf dem Tisch. Seit Jahren. Dazu braucht es keine Geheimtreffen, keine internen Papiere, keine anonymen Whistleblower. Es reicht einfach, die Präsenz der Linkspartei und ihrer Nomenklatura aufzurufen. Es gehört schon eine gehörige Portion Dummheit oder Ignoranz dazu, das alles nicht sehen zu wollen.
Womit wir bei der CDU und Daniel Günther wären. Wenn der nicht gerade kritische Journalisten in Manier autoritärer Führerstaaten als Feinde der Demokratie brandmarkt, über neue Zensurvorhaben schwurbelt oder die Bürger mit immer neuen abgefahrenen Steuern auspressen will, trommelt er nämlich für eine Öffnung zu ebendieser Linkspartei.
Die sei ja ganz anders als die AfD und überhaupt habe sie mit Bodo Ramelow, der schon mal frei heraus andeutet, politische Gegner vergiften zu wollen, ja einen anerkannten Ministerpräsidenten gestellt. Und Günthers Traum wurde ja bereits wahr. Als Friedrich Merz im ersten Wahlgang nicht zum Kanzler gewählt wurde, wanzten sich Jens Spahn und der heutige Bundesinnenminister Alexander Dobrindt an die Unterstützer des gepflegten Schädeleinschlagens und konnten mit deren Hilfe einen weiteren Wahlgang ansetzen.
Es gibt keine CDU-Brandmauer zur Linkspartei
Nicht zu vergessen, daß sich die CDU-geführten Landesregierungen in Thüringen und Sachsen ebenfalls schon auf Stimmen der Linkspartei verlassen mußten. Es gibt keine Brandmauer zur Linksfraktion von Heidi Reichinnek, die sich ja ganz offen als parlamentarischer Arm der Antifa geriert.
Womit wir dann bei Karin Prien wären. „Die CDU hat eine antifaschistische und antitotalitäre DNA“, meinte sie, um sich dann zu empören: „Ich erlebe jetzt, daß CDU-Mitglieder an Wahlkampfständen in die Nähe von Nazis gerückt werden.“ Das geht natürlich gar nicht. Wenn hier einer politische Konkurrenten als Nazi brandmarken darf, dann doch bitte nur Priens Antifa-CDU.
Augen auf bei den Fördergeldern
Heute entscheidet Prien über die Vergabe von Millionen Euro Steuergeld für das Bundesprogramm „Demokratie leben“. Gut leben können dafür vor allem volkswirtschaftliche Nichtsnutze aus dem Vorfeld von Linken, Grünen und SPD. Wenn das dann mal wieder öffentlich bekannt wird, verweist Prien stets darauf, daß sowas ja „vor Ort“ entschieden werde. Daß sie wegguckt, kann man ihr also gar nicht unterstellen. Sie sieht das alles ganz genau und befindet das offensichtlich für richtig so.
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Zum Beispiel mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, der sich bei linksextremen Demonstranten dafür bedankt, daß sie einen AfD-Parteitag verhindern wollen. Wenn sich das Viktor Orbán erlauben würde.
Die Hände machen sich andere schmutzig
Womit wir dann wieder bei der Hammerbande wären. Daß es keinen bundesweiten Aufschrei über die Taten gibt, daß sich niemand bei den Ungarn auch mal offiziell dafür entschuldigt, daß prügelnde Bundesbürger zum deutschen Exportschlager werden, daß man hofft, Simeon T. möge bitte, bitte, bitte seine ohnehin ja viel zu lange Haftstrafe in einem deutschen Luxusknast absitzen dürfen, liegt auch daran, daß die Unionsparteien in ihrem Haß auf die Konkurrenz von rechts die Extremisten von links hoffähig machen.
Antifa ist Handarbeit, sagt die Linke. Der Unterschied zu manchen in der Union besteht nur noch darin, daß die sich die Finger nicht schmutzig machen wollen.
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