Meinung

Die Regierung fliegt Mörder ein – und keinen interessiert es

von Henning Hoffgaard
Sarg mit dem Opfer in Hamburg: Der Politik egal.

Der Hamburger U-Bahn-Mord durch einen nach Deutschland eingeflogenen Südsudanesen lässt die politisch Verantwortlichen komplett kalt. Das ist brutal ehrlich, weil sie wissen, dass sie damit durchkommen.

von Henning Hoffgaard

Peter Tschentscher (SPD) schweigt. Kein einziges Wort ist dem Hamburger Bürgermeister bisher zur Ermordung einer 18jährigen in einem U-Bahnhof der Hansestadt durch einen Südsudanesen (JF berichtete) über die Lippen gekommen. Täter und Opfer kannten sich nicht. Die junge Frau war zur falschen Zeit am falschen Ort, wie es dann nach solchen Taten gerne heißt. Aber hätte es sie nicht getroffen, dann wohl jemand anders.

Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Gleichgültigkeit über die Horror-Tat von Wandsbek hinweggegangen wird. Wann ist es eigentlich normal geworden, daß eingeflogene Migranten hier Menschen vor Züge zerren? Wann ist es den Politikern egal geworden? Bisher gab es wenigstens ein paar, natürlich nicht ernst gemeinte, Kondolenzschreiben der politisch Mitverantwortlichen. Oft garniert mit nicht eingehaltenen Versprechen, jetzt doch etwas zu ändern.

Auch in Berlin interessiert es keinen

Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) schweigt. Er könnte der Öffentlichkeit ja mal mitteilen, warum es die Bundesrepublik Deutschland für nötig befunden hat, den südsudanesischen Killer nach Deutschland einzufliegen. Was hat ihn dafür qualifiziert? Wer gab grünes Licht für die Aufnahme? Und was hat man eigentlich geglaubt, was der Mann dann hier so treibt?

Daß der Kanzler sich zu so einer Tat äußert, hatte wohl niemand ernsthaft erwartet. Wäre die Tat im Ausland passiert und der Täter ein Rechtsextremist, ok, dann vielleicht. Aber eine aus dem Leben gerissene 18jährige im Herzen Deutschlands läßt offenbar bei keinem Regierungsmitglied noch die Suppe kalt werden.

Warum fliegt die Regierung Mörder ein?

Nun ermittelt in Hamburg eine Mordkommission. Ermittelt werden die genauen Tatumstände. Nicht ermittelt werden wird natürlich, wieso es wirklich so weit kommen konnte. Gab es schon vor der Einreise Anzeichen, dass es vielleicht gar keine gute Idee ist, diesen Südsudanesen aus einem afrikanischen – wie es heute so schön heißt – „Shithole“ in ein noch halbwegs zivilisiertes Land wie Deutschland einzufliegen? Warum lief der überhaupt noch auf freiem Fuß herum, nachdem er einen Polizisten attackiert hatte? Das wird natürlich nicht ermittelt.

Das Schweigen ist auf eine gewisse Art und Weise brutal. Weil es die ganze Kaltherzigkeit einer politischen Klasse offenbart, die gar nicht mehr so tut, als würde sie die Folgen ihrer Politik interessieren. Und es ist brutal ehrlich. Weil sie wissen, daß sie damit durchkommen.

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