Meinung

Unbelehrbar, arrogant, selbstgerecht: Der dreiste Dr. Drosten

Unbelehrbar, arrogant, selbstgerecht: Der dreiste Dr. Drosten
Frei von Selbstkritik: Christian Drosten, die personifizierte Selbstgerechtigkeit

Christian Drosten, der Chef-Virologe des Corona-Regimes, setzt seine seit Monaten anhaltende Irreführungs- und Rechtfertigungstournee über seine (Fehl-)Einschätzungen und von ihm der Politik empfohlenen kontraproduktiven Maßnahmen während der Corona-Zeit  unerbittlich fort.


von Alexander Schwarz

Dem „Deutschlandfunk“ – einem seiner bevorzugten Verlautbarungsorgane, wo er praktisch keine kritischen Rückfragen oder Vorhaltungen riskieren muss – erklärte Drosten anlässlich des fünften Jahrestages des ersten Coronafalls in Deutschland nun, schon damals, als der erste bestätigte Patient in Bayern vermeldet,  wurde sei ihm angeblich sofort klargeworden, dass eine “Pandemie” bevorstehe. „Wir haben in diesen Patienten gesehen, das Virus repliziert sehr stark im Rachen, nicht nur in der Lunge. Und das war für mich schon ein augenöffnender Moment, in dem ich dachte, das wird nicht leicht zu stoppen sein“, so Drosten dramatisch.

Was die verhängnisvollen weiteren Entwicklungen in 2020 und Folgejahren anbelangt, an denen der zum “Posterboy der Pandemie” aufgestiegene Drosten unheilvollen und maßgeblichen Anteil hatte, scheint dann aber jedes weitere Augenöffnen ausgeblieben zu sein; bis heute rechtfertigt Drosten sein damaliges Handeln und hat (aus nachvollziehbaren Gründen, als Mittäter) kein Interesse an einer umfassenden juristischen, politischen und wissenschaftlichen Aufarbeitung des Corona-Unrechts und dieses größten Medizinverbrechens aller Zeiten.  Inzwischen ringt er sich zwar, zumindest in der Öffentlichkeit, zu der Einsicht durch, dass einige Corona-Maßnahmen zu weit gegangen seien, weist aber entschieden jegliche Mitverantwortung von sich. Die Entscheidung über Maßnahmen habe allein bei der Politik gelegen, spielt Drosten seine moralische und faktische Schuld herunter – in unguter deutscher Tradition aller Täter, die sich stets damit herausredeten, sie seien ja nicht die gewesen, die die letzte Entscheidung trafen.

Der Linie treu geblieben

Damit bleibt Drosten seiner Linie treu, sich als unpolitischen Experten zu inszenieren, der lediglich Ratschläge gegeben habe, deren Befolgung jedoch ausschließlich im Ermessen der Politik gelegen habe. Die Wirklichkeit sah nicht nur anders aus, sie wurde auch von Bürgern und mundtot gemachten Kollegen und Medizinern, die im Gegensatz zu Drosten kein Gehör in Merkels Corona-Geheimkabinetten fanden, völlig anders wahrgenommen. Tatsächlich hat sich Drosten in seiner Rolle als oberster virologischer Regierungsberater, die ihn zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten des Landes machte, regelrecht gesuhlt. Dass er sich nun aus jeder Mitschuld für die freiheitsfeindlichen Exzesse stiehlt und sich als reinen Technokraten zu verkaufen, der selbst nur ein Rädchen im Getriebe war, ist erbärmlich und zeigt seinen wahren Charakter.

Das gilt auch für seine ungeheuerlichen Behauptungen, man habe zu viel auf andere, nicht-wissenschaftliche Stimmen gehört: „Ich glaube, man hat viel stärker die Argumentationen in den Talkshows gehört, die manchmal auch ein bisschen beherrscht war von nicht sehr wissenschaftlicher Argumentation.“ Vielleicht habe man in der Politik auch Argumente in eine bestimmte Richtung gebraucht, „weil es vielleicht Interessengruppen gibt, die sagen – bitte nicht an die Arbeitsplätze, Arbeitsstätten rangehen“, schwadronierte er. Was er damit eigentlich meint, ist klar: Nur was er vertritt, ist “wissenschaftlich”, die anderen haben keine Ahnung oder sind gemeingefährlich ahnungslos.  Zudem will er auch von Anfang an gesagt haben, dass niemand der Treiber der “Pandemie” gewesen und es daher egal gewesen sei, „ob man die Schulen nimmt, ob man die Arbeitsstätten nimmt, ob man das Geschäftsleben nimmt, ob man das Freizeitleben der Erwachsenen nimmt“. All das seien „fast gegeneinander austauschbare Einheiten“ gewesen, „wo man nur die Summe der Kontakte reduzieren musste“, rechtfertigt er bis heute den evident unsinnigen und unverhältnismäßigen Terror der Kontaktbeschränkungen. Aber auch hier sei er nicht erhört worden.

Das Problem war Drosten, nicht Corona

Überhaupt sei es eine große Herausforderung gewesen, die sehr komplexen Zusammenhänge sowie “an einigen Stellen auch das Nicht-Wissen” zu kommunizieren. So habe es etwa recht viel Forschung zur Rolle von Schulen gegeben, aber weniger Daten zu Maßnahmen an Arbeitsplätzen, auch weil solche Studien schwieriger umzusetzen seien. „Eine Schule ist eine Schule, eine Schulklasse ist greifbar. Das ist bei Arbeitsplätzen nicht so: Was ist der Unterschied zwischen einer Produktionshalle und einem Großbüro? Das ist ja alles komplexer strukturiert.“ Allerdings habe man über Daten zur arbeitsplatzbezogenen Mobilität sehr viel ableiten können. Auch hier gilt, dass Drosten keine einzige seiner öffentlichen Verlautbarungen während der Corona-Zeit nutzte, um irgendwie den Eindruck zu vermitteln, er wisse nicht ganz genau, was gerade zu tun sei und auch nur einmal zur Mäßigung und zum Innehalten aufzurufen. Im Gegenteil: Er gab sich stets unfehlbar, und das tut er bis heute. “Die Realität war nicht zu verhandeln“, sagt er. Irrtum: Sie war zu verhandeln – und wurde anderswo anders verhandelt. In Florida, in Texas, in etlichen afrikanischen Ländern und auch in Schweden gab es eine andere Realität – ohne Lockdowns, ohne Masken, ohne Impfdiskriminierung und ohne neunmalkluge staatliche Oberlehrer wie Christian Drosten. Sie alle kamen besser durch die angebliche “Pandemie“ als Deutschland. Das Problem in Deutschland hieß Drosten, nicht Sars-CoV2.

Zum Thema Impfungen behauptet dieser Wirrologe heute, man habe manche Aspekte zur Schutzwirkung öffentlich gar nicht so richtig im Detail diskutieren können; einerseits, weil man es angeblich nicht gewusst habe, andererseits aber auch, weil es zu komplex gewesen sei und „die Aufmerksamkeitsspanne in den Publikumsmedien“ dafür einfach nicht ausgereicht habe. Dies ist eine weitere Masche, der Drosten sich gerne bedient: Dem dummen Volk, das den ganzen Wahnsinn ausbaden musste, sei die Komplexität des Ganzen ja gar nicht vermittelbar gewesen. Dabei war er selbst stets angebeteter Star- und Stammgast in eben den „Publikumsmedien“, die er nun kritisiert. Eine politische Positionierung oder die Rolle eines Influencers seien ihm von außen zugeschrieben worden, behauptet er nun. Manche Medien hätten sich darin gefallen oder hätten das auch ausgenutzt, „eine Person so darzustellen“. Dagegen habe er nichts tun können. Natürlich hätte er „im Prinzip sagen können, okay, mir reicht es, ich mache nicht weiter“, das hätte er aber auch nicht richtig gefunden. Auch hier zeichnet der Professor also wieder das Bild des medial völlig falsch dargestellten Nur-Fachmannes, der einfach nur helfen wollte und von finsteren Kräften in eine nie gewollte Rolle hineingedrängt wurde.

Impfschäden sind für ihn kein Thema

Die große Herausforderung in einer “Pandemie” sei, bevölkerungsweit zu denken, und auch daraus sei später die kontroverse Diskussion über „Ungeimpfte“ entstanden, fabulierte er weiter: „Es ist also nicht schwarz-weiß, sondern es sind verschieden intensive Grautöne und wenn es nun mal nicht schwarz-weiß ist, dann diskutieren wir leider an der Sache vorbei“. Auch hier gehört es zur Wahrheit, dass gerade Drosten wahrlich nicht für Grautöne bekannt war, sondern immer unerbittlich für die Impfung eingetreten ist, so wie er zuvor die Kontaktbeschränkungen einschließlich Schulschließungen, die (zu Beginn der Corona-Krise von ihm selbst noch für unwirksam erachteten) Masken und die von ihm selbst maßgeblich mitentwickeltelten PCR-Tests unkritisch propagierte. Bei allem, was Drosten sozusagen ex cathedra dozierte, galt sein Wort absolut – womit alle Skeptiker und Kritiker, angesichts des Status, den er genoss, automatisch diskreditiert und in die Schwurbler-Ecke gerückt wurden.

Zum Thema Impfungen meint Drosten nun, hierbei sei das Thema des ”sozialen Ungleichgewichts” umschifft worden: Öffentlich kommunizierende Personen wie Politiker hätten sich gescheut zu sagen, dass die Impfungen “sozial schwache und informationsferne Menschen” viel schlechter erreichen als die besser gestellten und besser gebildeten Anteile der Gesellschaft. Dies sage er jedoch als Privatperson, nicht als „Wissenschaftskommunikator“. Das ist offenbar alles, was ihn in diesem Zusammenhang umtreibt; die entsetzlichen Nebenwirkungen, die Hinweise auf Millionen Todesfälle und die gänzliche Unwirksamkeit der schädlichen und irregulär, im Eilverfahren und auf Druck der Pharmalobby durchgedrückten mRNA-Impfung sind für ihn kein Thema.

Fester Glaube an die “nächste Pandemie”

Was die nun in der Öffentlichkeit geforderte – und in immer mehr Landtagen durch die AfD in Untersuchungsausschüssen forcierte – Aufarbeitung der Corona-Politik  betrifft, müsse seiner Ansicht nach zuerst eine Aufstellung kommen, wie zu welchem Zeitpunkt die Datenlage gewesen sei. Erst dann komme das Politische – und zwar vor allem in Form einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit fundamentalen Werten wie Unversehrtheit des Lebens und Freiheit: „Wir müssten uns anschauen und sagen – ist jedes Leben nun gleich viel wert oder nicht? Oder geht es hier vielleicht doch prioritär um wirtschaftliche Interessen oder um das Ego? Ist der Begriff Freiheit, der ins Feld geführt wird, nicht doch am Ende reiner Egoismus?“ Eine solche Diskussion gehöre, so Drosten generös, “in die Medien, in die Öffentlichkeit, ins Parlament”. Soso. Natürlich versteht Drosten darunter die Systemmedien und die Corona-Kartellparteien, die den Irrsinn mitgetragen und ermöglicht haben und von denen keine Revision des begangenen Unrechts zu erwarten ist – weil sich die Täter von einst damit selbst belasten würden.

Weil diese Aufarbeitung “natürlich so nicht stattgefunden“ habe, müsse man es nun „vorsorglich im Vorgriff auf eine nächste Pandemie“ politisch-parlamentarisch leisten, sagt Drosten – und verrät damit, dass er nichts begriffen hat und immer noch in denselben gesundheitstotalitären Notstandskategorien eines scheinbar fürsorglichen Wohlfahrtsstaats nach Art einer Lebensrettungsrettungsdiktatur denkt. Wer 2025 immer noch leugnet, dass Corona keine “Pandemie”, sondern eine lupenreine Plandemie mit orchestrierten globalen Abläufen war, die eine der größten Umverteilungen von unten nach oben der Geschichte bewirken und die testweise Aushebelung von Grundrechten auf Verlangen einer obskuren elitistischen Minderheit ermöglichen sollte: Der hat jede Glaubwürdigkeit verspielt. Von der “nächsten Pandemie“ zu reden, obwohl es die erste faktisch nicht gab, ist geradezu pervers.

Ein feiger Narziss

An sich lässt Drosten alle Kritik abprallen und entgegnet, die Aufgabe sei “sicherlich nicht” zu sagen, „der hat das Falsche erzählt, und der hatte Unrecht und der hat sich bereichert, sondern das Richtige wäre sicherlich, sich diese Grundfragen zu stellen“. Die Gegenrede in der Öffentlichkeit sei „ein Zusammenspiel zwischen einigen Einzelpersonen aus der Wissenschaft und manchen in den Medien“ gewesen, die das dann auch sehr stark verstärkt hätten. Und das sei „sicherlich der Zündfunke für diese gesellschaftliche Gespaltenheit, die wir auch heute sehen“. Diese schauderhaften Wortdrechseleien dürften für die Leidtragenden der großen Corona-Psychose, deren Gesicht Drosten ist, nur schwer zu ertragen sein.

Es ist atemberaubend, wie sich hier ein Täter zum Opfer stilisiert und jedem Kritiker Bösartigkeit und/oder Unfähigkeit unterstellt. Drosten ist von Anfang an öffentlich als sich unfehlbar gebender Über-Experte aufgetreten, an dessen Verlautbarungen es keinen Zweifel geben könne. Bis heute verliert Drosten nicht ein einziges Wort zu den katastrophalen Nebenwirkungen der Corona-Impfungen und der grausamen Weise, in der sie den Menschen, auch wegen seines Insistierens, aufgezwungen wurden. Seine Ausführungen unterstreichen erneut das Bild eines Narzissten, Feiglings und moralischen Totalversagers, der unfähig ist, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und die Schuld überall außer bei sich selbst sucht. Und trotz des angeblichen Leidens an seiner öffentlichen Rolle, kann man sicher sein, dass er bei der nächsten „Pandemie“, die offenbar längst in Planung ist, wieder eine Führungsrolle beanspruchen wird.

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