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Pokémon Go: Google-Tochter und Nintendo liefern Daten an staatliche Behörden

Pokémon Go: Google-Tochter und Nintendo liefern Daten an staatliche Behörden
Pokémon Go: Spielerisch die eigenen Daten an Google und staatliche Behörden liefern

Der Hype um das “Augmented Reality”-Spiel Pokémon Go von Nintendo und dem Google-Unternehmen Niantic ist enorm. Doch was viele nicht wissen: Sie ermächtigen durch ihre Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen den Spielehersteller ausdrücklich dazu, Daten an staatliche Behörden weiterzugeben.

Das standortbasierte Augmented-Reality-Spiel Pokémon Go hat die Populärkultur erobert und ist mittlerweile bereits in aller Munde. Auch Menschen, die sich für Freizeitbeschäftigungen dieser Art gar nicht interessieren, können ihr nicht entgehen. Dies liegt unter anderem daran, dass sich diverse Organisationen gegen Spieler wehren, die sogar schon auf Friedhöfen und Gedenkstätten für Opfer nationalsozialistischer Konzentrationslager nach den digitalen Pokémons suchen. Was bislang jedoch noch kaum an die Öffentlichkeit gedrungen ist, sind zweifelhafte Inhalte der Nutzungsbedingungen des Spiels.

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Neben dem üblichen verklausulierten Einverständnis zur Datenweitergabe an Dritte zu allerhand Analyse-, Personalisierungs- und Marketingmaßnahmen erregt netzpolitik.org zufolge besonders ein Passus Aufsehen. In diesem behalten sich die Betreiber des Spiels das Recht vor, personenbezogene Informationen aus Sicherheitsgründen weiterzugeben. Nintendo und Google-Projekt Niantic würden diese unter bestimmten Umständen und nach eigenem Ermessen auch mit Regierungen, Ermittlungsbehörden