Deutschland

Studie stellt Polizisten unter rechtsextremem Generalverdacht

Studie stellt Polizisten unter rechtsextremem Generalverdacht
Maximal voreingenommen: Studie der Goethe-Universität

Der Linksstaat hat wieder zugeschlagen! Die Goethe-Universität stellt Polizisten in einer Studie unter rechtsradikalen Generalverdacht und verhetzt damit eine ganze Berufsgruppe.

von Daniel Matissek

Deutschlands einst renommierte Hochschulen verhetzen inzwischen ganze Berufsgruppen im akademischen Anstrich. So haben die Goethe-Universität Frankfurt und die Polizeiakademie Hamburg ein gemeinsames Forschungsprojekt namens „Rassismus und Diskriminierungserfahrung im Polizeikontakt“ (RaDiPol) initiiert, das – wie sämtliche zur Stützung erwünschter “wissenschaftlicher” Narrative durchgeführten Studien – von der Deutschen Forschungsgemeinschaft(DFG), und damit indirekt auch durch Steuergelder, mit etwa 630.000 Euro gefördert wird. Ziel soll es sein, “Erfahrungen und Wahrnehmungen von Diskriminierung im Kontakt mit der Polizei” empirisch zu untersuchen.

Natürlich sind damit nicht die Anfeindungen, Bepöbelungen und Dauerdiskriminierungen gemeint, denen deutsche Polizisten im Dienst inzwischen täglich ausgesetzt sind, sondern behauptete oder unterstellte “Entwürdigungen” oder “Erniedrigungen” von Menschen durch Polizisten. Dazu wurde vom 3. März bis 3. April 2025 eine angeblich repräsentative Bevölkerungsbefragung in fünf Großstädten (Berlin, Frankfurt, Dresden, Hamburg, München) durchgeführt, bei der 100.000 zufällig ausgewählte Personen einen Online-Fragebogen erhielten. Ergänzt wurde die Studie durch 60 “qualitative Interviews” mit Polizeivertretern und – Nachtigall, ick hör dir trapsen – “zivilgesellschaftlichen Gruppen”. Einige Teilnehmer der Studie klagten in sozialen Medien über die suggestive Art der Fragestellung, die dazu verleite, subjektive “Diskriminierungserfahrungen”, vor allem von Migranten und angeblichen Betroffenen mit Migrationshintergrund, zu bejahen. Eine Einordnung von Tat- und Begleitumständen fehlt dabei natürlich völlig.

Rauchen ist ungefährlich, gez. Dr. Marlboro

Dies ist allerdings ist auch so gewollt – denn genau dürfte das eigentliche und vorrangige Ziel dieser Untersuchung sein: Die Polizei wieder einmal unter einen “rechtsextremen” Generalverdacht zu stellen und ihr Voreingenommenheit, Vorurteile und Diskriminierung gegenüber Minderheiten anzukreiden. Die subtile pseudowissenschaftliche Verleumdung erfolgt hier zumindest mit Billigung der Hessischen Landesregierung: Diese erweist der Polizei einerseits Wertschätzung und fraternisiert mit ihr als  „Blaulichtfamilie“ (so der CDU-Innenminister Roman Poseck), fördert aber gleichzeitig Studien mit, die die Polizei als notorisch voreingenommen betrachtet. Sandra Weegels, die innenpolitische AfD-Fraktionssprecherin im Wiesbadener Landtag,  bemängelt, dass völlig unklar sei, welche “zivilgesellschaftlichen Gruppen” von den Studienleitern als Gesprächspartner ausgewählt wurden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei ausnahmslos oder zumindest teilweise um selbst vom Staat abhängige linke NGOs, was zu den selbstreferenziellen und erwünschten Resultaten führt. Weegels sieht darin eine mangelnde Transparenz.

Noch irrer: Leiter der umstrittenen Studie ist der Kriminologe und Strafrechtler Dr. Tobias Singelnstein, Rechtsprofessor an der Goethe-Universität. Er verteidigt zugleich als Rechtsanwalt eine Mandantin, die Polizisten als „braunen Dreck“ bezeichnet hat. Auch Singelnstein selbst sprach in eigenen Publikationen – wie etwa seiner Arbeit „Rassismus in der Polizei“ (2022) – von “strukturellem Rassismus” und “rechtsextremen Tendenzen” unter deutschen Polizisten. Wie jemand mit einem solchen Bias eine Studie neutral kuratieren soll, bleibt wohl das Geheimnis von DFG und Goethe-Universität. Natürlich betont Singelnstein – was auch sonst? –, dass das RaDiPol-Projekt  die “Häufigkeit und Art von Diskriminierungserfahrungen objektiv erfasse” und es vor allem darum gehe, die “Beziehung zwischen Polizei und marginalisierten Gruppen zu verbessern”. Nach dem Motto: Rauchen ist ungefährlich, gezeichnet Dr. Marlboro.

Professoren als politische Aktivisten

Der Links-Staat
Unsere Buchempfehlung: „Der Links-Staat“ von Christian Jung

In einem wirklich freien und kritischen Wissenschaftsbetrieb hätte einer mit dieser Vorgeschichte niemals diese Studie leiten dürfen. Im deutschen Linksstaat aber, wo nicht ergebnisoffene Untersuchungen, sondern die Bestätigung ideologischer Dogmen gefragt sind, stellt die offensichtliche Befangenheit kein Hinderungsgrund dar, um für diese Propaganda-Hintergrundarbeit hunderttausende Euro an Fördergeldern zu verbraten. Es sind politische Aktivisten, die hier am Werk sind, und keine seriösen Akademiker. Ihr einziger Zweck ist die Verbiegung und Umdeutung einer Realität, die nicht ins Weltbild linker Wahnvorstellungen passt – und die pauschale Rufschädigung von Polizisten. Einst hieß es “Soldaten sind Mörder”, jetzt die seit “Black Lives Matter” zirkulierende Parole “Polizisten sind Rassisten” zur wissenschaftlich fundierten Expertise erhoben werden.

Als einzige der Parteien im hessischen Landtag erhebt die AfD die Stimme gegen diese Steuerverschwendung und politische Vergewaltigung der Forschung – und würdigt die Studie als das, was sie fraglos ist: Ein Angriff auf die Polizei, die „tagtäglich für unsere Sicherheit den Kopf hinhält“, so Weegels. Das Ziel eines “Beitrags zu einem konstruktiven Dialog”, das RaDiPol vorgibt, ist eine reine Schutzbehauptung. In Wahrheit geht es hier um weitere Polarisierung und Diffamierung jener, die die Erosion der öffentlichen Sicherheit durch importierte Gewalt und Terror noch als Einzige aufzuhalten versuchen.

Mehr lesen über
ANTV auf YouTube

🆘 Unserer Redaktion fehlen noch 99.500 Euro!

Um auch 2026 kostendeckend arbeiten zu können, fehlen uns aktuell noch 99.500 von 110.000 Euro. Wenn Ihnen gefällt, was wir tun, dann zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung. Mit Ihrer Spende von heute ermöglichen Sie unsere investigative Arbeit von morgen: Unabhängig, kritisch und ausschließlich dem Leser verpflichtet. Unterstützen Sie jetzt ehrlichen Journalismus mit einem Betrag Ihrer Wahl – einmalig oder regelmäßig:

🤍 Jetzt Spenden

ANTV auf TikTok – Jetzt folgen!

Teilen via