Meinung

Der Tod der Diskotheken

Der Tod der Diskotheken
Party’s over: Die Musik hat aufgehört zu spielen in Deutschlands Discos.

Das Deutschland, das die meisten von uns mal kannten, existiert heute nicht mehr. Besonders zeigt sich das in den Diskotheken. Dort, wo man früher unbeschwert zusammenkam, ist heute nur noch ein einziges großes Nichts übrig geblieben. Auch das ein Resultat einer völlig degenerierten politische Kaste.

von Hans S. Mundi

Erst stirbt der Geist, dann stirbt die Musik – oder, um es mit dem einst großartigen Sänger der Doors, Jim Morrison, auf den finalen Punkt dieser destruktiven, trivialen Gegenwartswelt und namentlich in ihrer spezifisch deutschen Tristesse zu bringen: „When the Music’s over, turn out the Lights“. In einem Land, welches jahrelang seine Politik mit Ideologischen Agenda-Brettern vor den Köpfen der (Un)Verantwortlichen geradezu fanatisch betrieben hat, kommen jetzt die dunklen Stunden, Wochen, Monate der Wahrheit: die höchsten Energiepreise der Welt, exorbitant ansteigende Lebenshaltungskosten, ständig zunehmende Abgaben und Gebühren neben einem Plastik-Euro, der als nur noch künstlich stabil gehaltene Währung die allgemein schwindende Kaufkraft schwächt. Das Ende vom dissonanten Lied wird in Einzelhandel, Gastronomie, bei den Herstellern von Konsumgütern und der Tourismusbranche zunehmend lauter angestimmt. Am Horizont winken Kurzarbeit, Insolvenzen, Massenarbeitslosigkeit und Industrieabwanderung. Soziale Verwerfungen haben wir – auch dank unkontrollierter Armuts-Massenmigration – ohnehin schon.

Kurz: Die Leute haben kein oder immer weniger Geld, es reicht zunehmend vorn und hinten nicht, selbst der Mittelstand ist in bedrohlicher Erosion und Insolvenzverwalter sind die einzigen am deutschen Elendsmarkt mit Hochkonjunktur in diesem seit DDR-Merkel permanent ruinös betriebenen Ex-Wohlstandsland. Und just in dieser Lage kündet eine Serie von Horrormeldungen aus dem Unterhaltungs- und Freizeitsektor vom brachialen Ende der Spaßgesellschaft. Schon immer reflektierte die Popkultur gesellschaftliche Um- und Zustände, doch verstummen auch diese – weil die (Live-)Musik tatsächlich aufhört zu spielen und auch die Stätten, wo Musik gemeinsam erlebt, gehört und getanzt wurde, schwinden. Davon künden Medienberichte seit längerem; nachfolgend nur einige Kostproben, Headlines für den bitteren , freudlosen Untergang einer freudlosen Republik, die das fröhliche Feiern langsam aufgibt: „Ausgegangen: Warum immer mehr Clubs dicht machen“, titelt die “Frankfurter Rundschau“, und führt in ihrem Bericht weiter aus: „Tanzflächen bleiben leer, weil der Rausch zu teuer, das Sofa bequemer – Ist der Nachtclub ein Auslaufmodell?

Tempi passati

Weiter geht’s von Hessen nach Bayern (da kann der fade Opportunist Söder mit seiner CSU noch so sehr selber lobhudeln), denn auch der Freistaat kackt im Gleichschritt mit dem Bundestrend ab: „Viele bayerische Diskotheken vor dem Aus“, stellt der “Bayrische Rundfunk” fest. Und auch im hohen Norden hört der Spaß der alten, einst fröhlichen Republik auf, auch hier ziehen düstere Wolken auf: „In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Clubs und Discos in Schleswig-Holstein fast halbiert. 2014 gab es laut Statistischem Bundesamt hierzulande noch 75, zehn Jahre später nur noch 44“, weiß der “Norddeutsche Rundfunk”.  Selbst im am deftigsten stinkenden Shithole des abdriftenden Landes, im rotrotgrüntotalversifften, verkifften Berlin mit seiner einstigen Club- und Subkultur, feiert der Abwärtstrend unübersehbare, traurige Höhepunkte.

Hier wirken heute Erinnerungen an die Zeiten der ehemals glorreichen Love Parade, vor 25 Jahren, wie historische Notizen von einem anderen Planeten: „Das Watergate (Falckensteinstraße 49, Kreuzberg) feiert seine letzte Party am 31. Dezember, die Wilde Renate (Alt-Stralau 70, Friedrichshain) geht Ende 2025 über den Jordan. Das Berliner Clubsterben schreitet voran. Laut Clubkommission denken 46 Prozent der Berliner Clubs darüber nach, in den nächsten zwölf Monaten zu schließen. Das Clubsterben ist aber kein reines Berliner Problem. Die Branche warnt in ganz Deutschland vor weiterem Sterben von Clubs und Diskotheken. Das liegt auch an der Generation Z. Die jungen Erwachsenen von heute scheinen den Exzess zu scheuen, was den Todesstoß für wildes Nachtleben bedeuten könnte“, so die popkulturelle Schadensbilanz der Hauptstadt laut “Berliner Zeitung”. Anscheinend muss die Realität zugunsten des regierenden Kartells noch bis zum noch bitteren End  verzerrt, vernebelt, belogen oder beschönigt werden.

Kaputten Exzesse der todkranken Post-Merkel-Republik

Nein, Ihr Arschlöcher in den Berliner Redaktionen: Exzess kostet Geld, viel Geld – und  das haben junge Leute immer weniger, so wenig wie alle anderen auch. Sagt doch einfach mal die Wahrheit: Auch das Clubsterben ist politisch-ökonomisch hausgemacht und ausschließlich das Resultat der fiskalischen und sonstigen Dauer-Schröpfung der Bürger bis zu deren Limit. Wenn die Kohle nicht mehr locker sitzt gibt’s keinen Exzess , da reicht es nicht einmal mehr fürs Trinkgeld für den Kellner. Ganz zu schweigen natürlich von sonstigen politisch ohne Not übers Land gebrachten Bereicherungseffekten und Nebeneinflüssen wie No-Go-Areas, nächtlichen Bedrohungslagen für Frauen und Ungläubige durch die neue bunte Vielfaltsbevölkerung nicht nur auf dem Heimweg oder im ÖPNV, sondern auch schon auf der Tanzfläche – alles Dinge, die es früher schlicht nicht gab. Die überall zunehmende Gewalt ist in Discos und Clubs schon länger angekommen; immer mehr Berichte über Messerstechereien und brutale Schlägereien in Discos, Clubs sowie Vergewaltigungen rund um die Besucher derselben treiben die Menschen noch mehr in die virtuelle oder digitale Zerstreuung, nachdem als Spätfolge von Corona das Bedürfnis nach körperlicher Nähe, Intimität und Tuchfühlung beim Tanzen immer seltener wurden.

Ein fragwürdiges Highlight dieser kaputten Exzesse in der todkranken Post-Merkel-Republik markiert ein Beispiel aus Braunschweig: Dort muss sich, wie “Regional heute” berichtet, aktuell ”ein Mann vor dem Braunschweiger Landgericht verantworten, der im April letzten Jahres vor einer Diskothek in Goslar auf einen anderen Menschen mit einem Hammer eingeschlagen haben soll. Der Tatvorwurf lautet versuchter Mord beziehungsweise Totschlag sowie versuchter schwerer Raub und gefährliche Körperverletzung.“ So sieht es also aus, das neue Normal in Merzens Rambozambo-Idiotenstall. Der Letzte macht das Licht aus… endgültig!

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