Deutschland

mRNA-Impfrückstände in Bluttransfusionen

mRNA-Impfrückstände in Bluttransfusionen
Blutabnahme in einer deutschen Blutbank: Spike-Proteine inklusive...

Immer mehr Bürger sorgen sich über Rückstände von mRNA-Impfstoffen (z. B. Spike-Proteine) in Bluttransfusionen und verlangen gezielt Blut von ungeimpften Spendern. Die Bundesregierung kennt die Problematik, weigert sich aber, das Transfusionsgesetz zu ändern.

von Christina Baum

Mich erreichen als Mitglied des Gesundheitsausschuss des Bundestages immer wieder zahlreiche Nachrichten von besorgten Bürgern, die bei planbaren Bluttransfusionen aus tiefer Sorge vor möglichen Rückständen von mRNA-Impfstoffen, insbesondere des Spike-Proteins, unbedingt Spenden von ungeimpften Personen – also sogenannte gerichtete Blutpenden von Familienangehörigen oder Bekannten – bevorzugen. Sie fordern mehr Kontrolle über ihr eigenes Blut und ihren Körper, um ihre Selbstbestimmung zu wahren, da Spenderblut in Deutschland nicht auf Spike-Proteine überprüft wird. Ich habe deshalb die Bundesregierung in der Bundestagsdrucksache 21/4408 direkt gefragt:

  • Gehört die Wahl des Spenders zum Grundrecht auf Selbstbestimmung nach Artikel 2 Grundgesetz?
  • Wie viele solcher Spenden gibt es?
  • Welche Gründe sprechen gegen gerichtete Blutspenden?
  • Warum gibt es keine Reform des Transfusionsgesetzes (TFG), wie es international (etwa in Utah mit dem Gesetz HB0400), bereits üblich ist?

Die Antwort der Bundesregierung fiel natürlich – wie so oft – absolut unbefriedigend aus; die Kurzzusammenfassung lautet: Gerichtete Spenden soll es nur in wenigen Ausnahmefällen geben, wie bei seltenen Blutgruppen oder Antikörper-Problemen. Wunsch der Patienten? Fehlanzeige, kein Anspruch – selbst dann nicht, wenn der Patient die Logistikkosten übernimmt. Die Begründung dafür lautet, es bestünden medizinische Risiken wie Graft-versus-Host-Reaktionen bei Verwandten oder epidemiologische Gefahren. Und natürlich käme es zu einem Bürokratie-Mehraufwand.

Nöte Hunderttausender eiskalt ignoriert

Auf die Frage nach zunehmenden Sorgen der Bürger wegen mRNA-Rückständen heißt es lapidar, das Thema sei bekannt – doch es wird sogleich abgetan mit Verweis auf die strengen Richtlinien der Ärztekammer zur Hämotherapie. Und Auskünfte zu Zahlen zu den betreffenden Spenden? Natürlich ebenfalls Fehlanzeige. Eine Gesetzesänderung? Die ist in nicht einmal geplant, wozu denn auch…

Das ist wirklich der Hammer: Die Bundesregierung kennt also die Ängste der Bürger genau – aber ignoriert die Nöte Hunderttausender eiskalt. Während anderswo die Aufklärung zum Impfdebakel voranschreitet und Aufklärung und Informationsfreiheit Früchte tragen, versinkt man hierzulande im Bürokratiedschungel und zerstört damit das Vertrauen in unsere Medizin weiter. Die Sorgen der einfachen Leute sind der Bundesregierung egal. Es ist höchste Zeit für echte Reformen und mehr Bürgerrechte! Mein nächster Schritt ist deshalb ein Anschreiben an die Ärztekammer mit der Forderung nach einer dringend notwendigen Reform.

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