Deutschland

Aufgedeckt: Illegale dürfen nun bequem mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisen

Aufgedeckt: Illegale dürfen nun bequem mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisen

Glaubt man der Bundesregierung, sind Deutschlands Grenzen längst nicht mehr offen. Die unkontrollierte Einreise Hunderttausender Illegaler gehöre der Vergangenheit an, die Balkanroute sei geschlossen. Dennoch kommen monatlich nach wie vor weit mehr als 10.000 Asylsuchende nach Deutschland. Allein 2017 wurden 186.644 neue Asylbewerber registriert. Das entspricht etwa der gemeinsamen Einwohnerzahl von Hanau und Schwerin.

Nur wie kommen all diese Menschen ins Land, wo Deutschland doch ausschließlich von sicheren Drittstaaten umgeben ist? Bekanntlich verfügt Deutschland über keine gemeinsame Außengrenze mit Syrien, Eritrea oder Afghanistan.

Unter anderem deshalb erfragt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) die Reiserouten von Asylbewerben. Dabei will die Behörde auch wissen, wie die Flüchtlinge in die Bundesrepublik gekommen sind – ob zu Fuß, per Bahn, mit dem Auto, dem Bus oder dem Flugzeug.

Behörde erhebt keine Statistik

Die Tageszeitung Junge Freiheit (JF) erkundigte sich daher bereits im vergangenen Jahr beim Bamf nach konkreten Zahlen, erhielt aber lediglich als Antwort, daß diese zwar erhoben, nicht aber statistisch erfaßt würden. Warum, darüber schwieg sich das Bundesamt aus.

Etwas mehr Klarheit bringt dagegen nun eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Leif-Erik Holm an die Bundesregierung. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende hatte gefragt, wie hoch der Anteil derjenigen Asylsuchenden sei, die bei der Befragung durch das Bamf angegeben hätten, mit dem Flugzeug nach Deutschland gekommen zu sein. Die Antwort des Bundesinnenministeriums hat es in sich: fast 30 Prozent.

Die Informationen der zuständigen Staatsekretärin Emily Haber sind auffallend ausweichend formuliert. Seit Februar 2017 sei etwa ein Drittel aller Asylantragsteller ab 14 Jahren in den Ankunftszentren nach ihrem Reiseweg befragt worden. Die würden aber ausschließlich „für den Dienstgebrauch gewonnen“.

Da derzeit nur Schutzsuchende aus neun Hauptherkunftsländern und ausgewählten wichtigen Herkunftsregionen befragt würden, seien die Zahlen statistisch nicht repräsentativ. Auch könnten die Antworten der Befragten nicht überprüft werden.

Von wo aus starteten die Asylsuchenden?

Nach insgesamt vier vorangestellten erläuternden Absätzen kommt Haber s