Deutschland

Aufgedeckt: AfD-Politiker im Visier – Linksextremisten planen Mordanschläge mit Schusswaffen

Aufgedeckt: AfD-Politiker im Visier – Linksextremisten planen Mordanschläge mit Schusswaffen
Björn Höcke, Fraktionsvorsitzender der AfD in Thüringen

Die Attentäter mischen sich unter die Zuschauermenge. Sie warten auf das Ablenkungsmanöver. Dann ziehen die beiden Männer langsam ihre Pistolen, richten sie auf den Kopf der Zielperson und drücken zweimal ab. Anschließend verdecken sie die Waffen unter ihren Mänteln und schießen aus dieser Position heraus auf ein weiteres Ziel. Was wie das Drehbuch für einen Thriller klingt, ist in Wahrheit eine Anleitung zu Mordanschlägen der Organisation „Antideutsche Antifa Untergrund“. Und die Zielpersonen sind hochrangige AfD-Politiker.

Innerhalb von drei Wochen hat die mutmaßlich linksextreme Gruppierung mehrfach Aufforderungen und Anleitungen zu Mordanschlägen auf führende AfD-Politiker auf dem linken Internetportal „Indymedia“ veröffentlicht. Zuletzt am gestrigen Mittwoch. Unter der Überschrift „Die AfD und der Wahlkampf!“ findet sich eine detailreiche Beschreibung, wie ein Team bei einem möglichen Attentat mit Handfeuerwaffen vorgehen könnte.

Als potentielle Ziele werden die Parteichefs Alexander Gauland und Jörg Meuthen, Fraktionschefin Alice Weidel sowie die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch genannt. „Je bekannter die Person, desto höher der Erfolg“, heißt es in dem Schreiben. Die Landeschefs von Thüringen und Brandenburg, Björn Höcke und Andreas Kalbitz, werden als „HVT“ bezeichnet. Die Abkürzung steht im Militärjargon für High-value target (hochrangiges Ziel).

Politischer Gegner AfD

Der Text war unter anderer Überschrift mindestens einmal bereits schon vorher veröffentlicht worden. Die Betreiber des Szeneportals löschten die Beiträge jeweils kurz nach Erscheinen. Da „Indymedia“ eine sogenannte OpenPosting-