Deutschland

Bundesamt für Migration: Über 60 % der Asylsuchenden sind keine Kriegsflüchtlinge

Bundesamt für Migration: Über 60 % der Asylsuchenden sind keine Kriegsflüchtlinge
Die Zahlen sprechen für sich: Bundesamt für Migration widerlegt die eigene Regierung

Wie viele Asylanten in den vergangenen Monaten nach Europa gekommen sind, lässt sich nicht genau sagen. Die faktisch offenen Grenzen, kann jeder überwinden, der das will. Aus welchem Grund und mit welchem Ziel auch immer. Mit oder ohne Papiere. In der Debatte erwiesen sich die bundesdeutschen Medien wieder einmal als willige Helfer von Gouvernante Merkel und zelebrierten einen regelrechten Meinungs- und Gesinnungsterror gegenüber jeden, der sich erlaubte, gewisse Aspekte dieser Migration zu hinterfragen. Aktuelle Zahlen des zuständigen Bundesamts entlarven die Scheinheiligkeit von Politik und Medien. Denn bei annähernd 2/3 der Asylsuchenden handelt es sich nicht um Kriegsflüchtlinge aus Syrien oder dem Irak, sondern aus absolut sicheren Drittstaaten.

Wie sich der Grafik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge entnehmen lässt, fanden sich unter den Hauptherkunftsländern der insgesamt 195.721 Asyl-Antragsteller bis Juli 2015 größtenteils Staaten, in denen man weder Krieg noch politische Verfolgung vorfindet. Albanien, Mazedonien, Montenegro und Serbien genießen den Status der Beitrittskandidaten zur EU, der Kosovo, von Österreich bereits als sicheres Herkunftsland eingestuft, fordert von Deutschland die Anerkennung als sicherer Herkunftsstaat und das BaMF seinerseits will auch Albanien so einqualifizieren. Das bedeutet rein rechnerisch: Irgendwo zwischen 30 und 60 Prozent der Zuwanderer kommen nicht aus Gründen zu uns, die die Gewährung von Asyl rechtfertigen würden. Traurigerweise sind das genau die Leute, die eine raschere Bearbeitung gerechtfertigter Anträge ausbremsen und vor allem die Kommunen vor Probleme stellen, die das politische Berlin lieber nicht zur Kenntnis nehmen möchte.

Jeder Antragsteller auf Asyl verursacht im Monat derzeit etwa Kosten in Höhe von 5.000 Euro. Auch, weil sich rund um die Unterbringung und Betreuung dieser Menschen mittlerweile eine regelrecht parasitäre „Gewinnmaschine“ entwickelt hat: Angesichts insgesamt ohnehin vielerorts viel zu knappen vermietbaren Wohnraums werden einkommensschwachen Mietern bestehende Mietverträge gekündigt, um in ein lukrativeres Geschäftsmodell einzusteigen. Dass sich daraus böses Blut ergeben muss, scheint niemanden zu scheren. Und den politisch Verantwortlichen fehlt schlichtweg jedes Fingerspitzengefühl für Volkes Seele, wenn sie ein Viersterne-Hotel zur Unterbringung von Migranten anmietet.

Natürlich: Die Frage nach der Unterbringung der geradezu explosiv ansteigenden Anzahl von Asyl Suchenden ist bereits jetzt nicht mehr beantwortbar. Kommt erst einmal der Winter, wird das Chaos perfekt sein.

Europa steht auch hier – und nicht minder stark als beim Euro – zur Disposition. Heute werden vor allem Griechenland, Italien, Spanien und Malta mit dem Problem völlig allein gelassen. Fast alle osteuropäischen EU-Staaten und Großbritannien haben nicht die geringste Lust, weitere, vor allem illegale Zuwanderung hinzunehmen.

Der von Unga