Während die Verantwortlichen von Corona-Zwangsmaßnahmen und Impfpflicht jede Verantwortung von sich weisen, setzen die Behörden ihren Kampf gegen diejenigen, die in den dunklen Jahren den Mut hatten, sich gegen den Strom zu stellen, gnadenlos fort. Der Fall von Dr. Bianca Witzschel, die Tausende Menschen vor der Giftspritze bewahrte, erschüttert besonders.
von Wilma Fricken
Die erneute Inhaftierung der 69-jährigen Medizinerin Bianca Witzschel gilt als weiterer Höhepunkt staatlicher Repression gegen kritische Mediziner. Nur zwölf Tage nach dem Appell von US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. vom Januar 2026, die Verfolgung kritischer Ärzte zu stoppen, erhielt sie die Ladung zum Haftantritt. Das Bundesgesundheitsministerium dementierte zuvor jegliche Ärzteverfolgung in Deutschland – ein Dementi, das sich jedoch schnell als unhaltbar erwies. Witzschel, Fachärztin für Allgemeinmedizin sowie Pharmakologie und Toxikologie, praktizierte 23 Jahre in Moritzburg und brachte 40 Jahre Berufserfahrung mit. Am 28. Februar 2023 begann ihre Untersuchungshaft. Nach 476 Tagen U-Haft und 27 Verhandlungstagen verurteilte das Landgericht Dresden sie am 17. Juni 2024 zu zwei Jahren und acht Monaten (!) Freiheitsstrafe. Das Urteil wurde am 19. September 2025 vom Bundesgerichtshof bestätigt.
Die Anklage umfasst 1003 Fälle angeblich “unrichtiger Gesundheitszeugnisse” – Befreiung von Maskenpflicht, Impfunfähigkeit, Spucktests statt Nasenabstrich –, “Betrug” (in Form einer unbezahlten Buchbestellung über rund 48 Euro) sowie Besitz einer verbotenen Waffe (dabei handelte es sich allen Ernstes um eine defekte Taschenlampe mit Elektroimpulsfunktion, deren Besitz Witzschel zudem bestreitet). Das Gericht lehnte fast alle Beweisanträge der Verteidigung ab und ordnete die Einziehung von über 47.000 Euro an. Ihre Approbation ruht weitere drei Jahre. Fünf Haus- und Praxisdurchsuchungen führten zur Beschlagnahme von IT, Bioresonanz-Geräten und Patientendaten. Ihre Praxis musste sie 2022 schließen, die Approbation wurde ihr entzogen. Ihr Haus wurde 2025 weit unter Wert zwangsversteigert. Zwei weitere Verfahren laufen immer noch.
Verleumdet als unseriöse Quacksalberin
Im Prozess gegen Witzschel hatte das Gericht die von ihr praktizierte Bioresonanz-Diagnostik als unwissenschaftlich abgetan und Patientenanamnesen ignoriert. Die Doppelmoral dieser Einseitigkeit ist bizarr, angesichts der völlig unwissenschaftlichen und aussagelosen PCR-Tests während der “Pandemie”, die gleichwohl als “Goldstandard” bis heute wie objektive und über alle Zweifel erhabene Testmethode gelten. Indem man die Ärztin als eine Art unseriöse Quacksalberin darstellte, wurde sie auch gleich für zur gemeingefährlichen Verrückten gestempelt: In Haft erlitt Witzschel eine demütigende Behandlung – unter anderem ständige Fesselung, Kontaktverbote und Einzelhaft Ihr Fall, der sich in eine ganze Reihe gewollt abschreckender Urteile nach Schauprozessen gegen weitere Corona-Dissidenten einreiht, ist ein erschütternder Beweis dafür, wie ärztliche Therapiefreiheit und Gewissen kriminalisiert werden.
Selbst wenn es zu formalen Verfehlungen gekommen war: Die drakonische Bestrafung und die Erniedrigungen einer bei Patienten und unter Kollegen jahrzehntelang hochangesehenen Ärztin lässt einen schaudern. Dass kritische Mediziner systematisch wirtschaftlich, sozial und beruflich vernichtet werden, ist nach wie vor Teil eines Systems, das seit der Coronakrise Dissens per se bestraft – nicht nur unter Ärzten.
Folgen einer ausgebliebenen Aufarbeitung
Etliche Berufskollegen und auch die Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.(MWGFD) solidarisieren sich mit Bianca Witzschel (weitere Infos siehe hier) und appellieren, dass nicht nur die Strafverfolgung gegen sie enden muss, sondern auch endlich die verfassungsrechtlich garantierte Therapiefreiheit in Deutschland durchgesetzt werden muss. Corona-Kritiker, Aktivisten für wissenschaftliche und Gewissensfreiheit, aber auch Patienten und ausländische Beobachter sind fassungslos über die kaum mehr rechtsstaatlich zu nennenden Zustände, die in den Verfahren gegen Witzschel einmal mehr zum Vorschein kamen.
So etwas ist überhaupt nur möglich in einem Land mit einer Medienlandschaft und vor allem Gesinnungsjustiz, in dem es faktisch keinerlei Aufarbeitung des Corona-Unrechts gab – weshalb sich eben auch kein öffentlicher Paradigmenwechsel über die “Pandemie” durchsetzen konnte, obwohl der verbrecherische und willkürliche Charakter dieser gesamten inszenierten Großpsychose und politischen Scharade längst entlarvt und dokumentiert sind.
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