Die Mutter von Karl Lauterbach ist hochbetagt verstorben. Laut Bild bittet der Minister, „Privatsphäre und Trauer zu respektieren“. Diese Selbstverständlichkeit war für viele Betroffene in der Corona-Krise obsolet. Das Grundstück des vermeintlichen Arbeiterkindes kann nun für rund eine halbe Million Euro erworben werden.
von Bernhard Loyen
Zur Einleitung des Artikels etwas Boulevard-Neuigkeiten aus der Welt der gut dotierten Selbstdarsteller. Die Bild titelte am 17. April: “Sie war auf Pflege angewiesen – Minister Lauterbach trauert um seine Mutter”. Der Leser erfährt, dass die hochbetagte Dame 89 Jahre alt wurde. Das ausgewählte Bild der Redaktion zum Artikel verrät sehr viel über die Betriebsblindheit des Springerblatts und noch mehr über den unantastbaren Sohn, den erfolgreichen und skrupellosen Karrieristen aus dem fernen Berlin (Bundestagswahlkreis Leverkusen – Köln IV).
Die Bildunterschrift verrät, dass das Foto von Mutter und Sohn “während der Corona-Pande









