Fast jede zweite Berliner Familie will ihre Kinder nicht im eigenen Kiez einschulen lassen. Grund ist eine „Flucht vorm Brennpunkt“. Die Lebenslügen urbaner Wohlstandslinken führen gerade in der Hauptstadt zu sonderbaren Entwicklungen, die allerdings typisch sind für die Doppelmoral und Heuchelei der sozialen Weltverbesserer in diesem Land.
von Max Erdinger
Wie eine Anfrage ausgerechnet der Grünen-Abgeordneten Marianne Burkert-Eulitz an den Senat ergab, werden von den Anträgen auf Grundschulaufnahme an ortsfremden Schulen rund 60 Prozent positiv beschieden – mit dem Resultat, dass rund ein Drittel der Berliner Kinder nicht an der eigentlich für sie zuständigen Kiezschule eingeschult werden.
Wie sich aus der Umfrage ergibt und wie der „Tagesspiegel“ via „Xing News“ berichtet, ist der elterliche Wunsch nach Bewilligung einer anderen Schule für ihre Kinder außerhalb des eigentlich vorgesehenen Einzugsgebiets in den Berliner Bezirken unterschiedlich stark ausgeprägt: „Mit einem Anteil von zwei Drittel Wechselwünschen liegt Charlottenburg-Wilmersdorf vorn, an dritter Stelle folgt Steglitz-Zehlendorf“, so die Zeitung.
Opfer für die Gemeinschaft können andere Berliner bringen
Dafür gibt es einen Grund: In beiden Bezirken dominieren Familien , die eine „freie und/oder internationale Schule für ihr Kind oder eine staatliche Schule mit speziellem Profil“ suchen, so der „Tagesspiegel“. Im Klartext: eine elitäre, für die Zukunft des eigenen Nachwuchses vielversprechende Einrichtung.
Insbesondere die staatlichen Europaschulen, so der Bericht, würden „aufgrund ihrer zweisprachigen Alphabetisierung“ als „attraktive Alternativen“ zur Kiez-Grundschule um die Ecke gelten.
Auf die mit Integration und Inklusion überfrachteten staatlichen Problemschulen vor der eigenen Haustür, wo Deutsche in der Minderheit sind und die ethnisch segregierten Parallelgesellschaften das Sagen haben, haben die überwiegend linksalternativen Gutverdiener der genannten Bezirke natürlich keinen großen Bock. Sie ähneln mit diesem Verhalten SPD-Spitzenpolitikern wie Manuela Schwesig, die ihr Kind ebenfalls auf eine Privatschule schickt, um es möglichst wenig mit den Folgen der eigenen Politik zu belasten.
Besonders interessant sind hierbei Erkenntnisse einer Studie, die der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration in Auftrag gab, um die Gründe und die Auswirkungen der








