Deutschland

Überfallen, beleidigt, bedroht: Der Horror in Thüringens Zügen

Überfallen, beleidigt, bedroht: Der Horror in Thüringens Zügen
Gewalt-Exzess in Thüringen: Bahn-Mitarbeiter bedroht, bespuckt und beleidigt

Eisenbahner in Thüringen schildern Zustände, die fassungslos machen. Asylbewerber terrorisieren fortwährend Bahn-Mitarbeiter und Fahrgäste und verwandeln das Zugfahren inzwischen auffallend oft zum Horror-Trip.

von Boris Reitschuster

Es ist politisch höchst „unkorrekt“ und war bisher ein absolutes Tabu-Thema, das sich kaum einer öffentlich anzusprechen traute. Kein Wunder, hat es doch im rot-grünen Deutschland eine extreme Sprengkraft: Bei der Bahn geht die Angst um. Es geht so weit, dass sich Mitarbeiter aus Furcht vor Migranten einschließen – wie jetzt eine Funktionärin der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Thüringen ganz offen berichtet.

Beleidigungen, Drohungen und Messerangriffe sind bei der Bahn inzwischen regelrecht an der Tagesordnung. Auf die Frage, wer dafür verantwortlich ist, sagt EVG-Geschäftsstellenleiterin Steffi Recknagel ganz offen: Haupttäter sind junge Asylbewerber. Diesen offensichtlichen Fakt auszusprechen, gilt in Deutschland im Jahr 2024 als besonders schlimmer Fall von Ketzerei.

Vor allem in Nahverkehrszügen sind Mitarbeiterinnen der Bahn zunehmend Angriffen von Fahrgästen ausgesetzt, so die Eisenbahnerin im Gespräch mit Göran Schattauer von „Focus Online“: Für das Personal in Thüringen sei der Job „teilweise lebensgefährlich“.

‘Beleidigungen, Bedrohungen, Messerangriffe‘

„Es sind Schilderungen, die sprachlos machen, die Wut auslösen“, schreibt Schattauer, den ich noch aus gemeinsamen Zeiten in der Redaktion kenne: „Erschreckende Szenen, wie sie Lokführer und Zugbegleiter in Thüringen nahezu jeden Tag erleben: verbale und körperliche Gewalt, Beleidigungen, Bedrohungen, Messerangriffe.“

„Ich habe pro Woche im Durchschnitt drei Mitarbeiter zur Rechtsberatung bei mir im Erfurter Büro sitzen. Sie wurden überfallen, angespuckt, beleidigt, bedroht oder geschubst“, sagt Steffi Recknagel.

„Der schlimmste Fall war, dass eine Zugbegleiterin mit dem Messer bedroht worden ist“, berichtet die Eisenbahnerin im Gespräch mit Schattauer. Eine andere sei von hinten angegriffen worden: „Ihr wurde die Luft abgedrückt.“ Bei weiteren Vorfällen wurden Mitarbeiterinnen „geohrfeigt“, „getreten“, „an der Jacke gezogen“ und „total aggressiv“ angeherrscht. Es