Vergangenen Freitag wurde vor der Volksbühne in Berlin-Mitte ein temporäres Schwimmbecken eröffnet: das „Volksbad“. Zunächst wurde groß mit Versprechen wie Entkommerzialisierung und Zugang für alle geworben. Doch nun schließt das mit 300.000 Euro Steuergeld finanzierte Pop-up-Freibad doch Menschen aus. Und das ausgerechnet aufgrund ihrer Hautfarbe.
Ein Zeichen gegen den Verfall der Infrastruktur in der Hauptstadt, eine urbane Intervention gegen Kommerzialisierung oder „eine sommerliche Einladung an die Hauptstadt“: Mit der Eröffnung des neuen temporären Freibads vor der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz vergangenen Freitag waren große Versprechen verbunden.
Das sogenannte „Pop-up-Freibad“, das vom 7. August bis zum 1. Oktober geöffnet ist, solle laut dem Intendanten der Berliner Volksbühne, Matthias Lilienthal, „das neue Wunder von Mitte“ sein. Ein Wunder, das Menschen unabhängig von sozialer Herkunft und Einkommen zusammenbringen sollte und „gratis und ohne Ausweispflicht“ ist.

Ein Zusatz von besonderer Bedeutung in einer Stadt, in der die Eintrittspreise für Frei- und Schwimmbäder Jahr für Jahr steigen und der Sprung ins kühle Nass für deutsche Familien damit zunehmend zum Luxus wird. Gleichzeitig bleiben selbst diejenigen, die sich die Eintrittspreise leisten können, den Berliner Bädern teilweise bewusst fern: wegen Migrantengewalt, unzumutbarer hygienischer Zustände, Ausweiskontrollen vor den Bädern oder mobiler Polizeistationen.

Doch ausgerechnet das vermeintlich arbeiternahe „Volksbad“, das mit kostenlosem Freibadbesuch ganz ohne Ausweiskontrolle wirbt und allen Menschen in der Hauptstadt offenstehen soll, schließt nun selbst Menschen vom Schwimmen aus. Und zwar aufgrund ihrer Hautfarbe.
Queeres Vorspiel und „Schwarze Communities“
Auf der allgemeinen Website der Berliner Volksbühne gibt es einen eigenen Bereich für das temporäre Freibad vor dem Theater. Auch dieser ist wie eine Art Kunstprojekt gestaltet: Ein ästhetisch inszeniertes Video zeigt Ausschnitte der Volksbühne, des Schwimmbeckens, Pommes und des Fernsehturms, kombiniert mit verschiedenen visuellen Stilmitteln.
Auf der Seite findet sich außerdem eine sogenannte „Programmvorschau“. Die zeigt jedoch nicht etwa das Theaterprogramm, sondern Öffnungszeiten und Veranstaltungen rund um den Badebetrieb. So ist dort beispielsweise ein Crashkurs im Kraulschwimmen angekündigt, veranstaltet von Aktivisten eines „queeren“ Berliner Sportvereins mit dem Namen „Vorspiel“.

Für Freitag, den 14. August, findet sich jedoch ein besonders bemerkensw









