Antifa-Fotografen sind unlängst mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Das ermöglicht interessante Einblicke. Denn welches Persönlichkeitsprofil lässt sich hinter den lüsternen Blicken der linken Freizeit- und Berufsdenunzianten erahnen?
Zuerst eine kleine Inventur: Bei herumschnüffelnden linken Demo- und Veranstaltungsbeobachtern gibt es unterschiedliche Kategorien. Da sind zunächst die eigens von Antifa-Gruppen aufgestellten „Recherche“-Leute. Das sind Hobbyfotografen, Technikversierte, teilweise dem Amateurjournalismus nahestehende Mitglieder von dezidiert politischen Gruppen oder deren Umfeld. Sie haben, aus unterschiedlichen Gründen und im Gegensatz zu vielen ihrer „Genossen“, weniger persönliche Motivation, sich vor der Gegenseite zu verstecken.
Das kann zum Beispiel daran liegen, dass sie in der Vergangenheit bereits „verbrannt“ wurden: Manche von ihnen sind der verfeindeten Neonaziszene namentlich bekannt geworden. Andere wurden durch juristische Verfahren aus der Anonymität gezogen oder sie sind ohnehin schon in der Öffentlichkeit aufgetreten – als Demonstrationsanmelder oder Pressevertreter. Kurzum: Sie können nicht mehr durchweg darauf hoffen, bei klandestinen Aktionen unerkannt zu bleiben.
Die Arbeit als Demo-Fotograf kann vor diesem Hintergrund einen ziemlich passable












