International

Linkes Theater lädt Migranten ein – pleite!

Linkes Theater lädt Migranten ein – pleite!
Paris: Afrikanische Migranten im Theater „Gaîté Lyrique“

Ein linkes Theater in Paris lässt afrikanische Migranten umsonst in eine Vorstellung. 250 kommen. Nach der Show weigern sie sich, das Theater zu verlassen und campieren dort für fünf Wochen. Jetzt steht das Theater vor Pleite und muss schließen.

von Günther Strauß

Das linke Pariser Theater „Gaîté Lyrique“ muß nach einer fünfwöchigen Besetzung durch afrikanische Migranten schließen. „Aufgrund der Besetzung des Gebäudes und der fehlenden Lösung seitens der zuständigen Behörden, der Stadt Paris und der Präfektur, ist die Gaîté Lyrique nicht in der Lage, die Öffentlichkeit weiter zu empfangen“, heißt es auf der Internetseite des Etablissements. „Es wurde beschlossen, das Gebäude für die Öffentlichkeit zu schließen. Alle geplanten Veranstaltungen werden bis auf weiteres abgesagt oder verschoben.“

Zuvor, am 10. Dezember, hatte das Theater erklärt, afrikanischen Migranten für eine Veranstaltung unter dem Titel „Die Aufnahme von Flüchtlingen in Frankreich neu gestalten“ freien Eintritt zu gewähren. In der Folge kamen zwischen 250 bis 300 Einwanderer in die Vorstellung, wie französische Medien berichteten.

Nachdem das Event – mit Vorträgen von Akademikern, Mitarbeitern des Roten Kreuzes und Pro-Migrations-Akteuren – beendet war, weigerten sich die Besucher, das Theater zu verlassen. Nach eigenen Angaben hatten sie keine Unterkunft. Das Theater forderte daraufhin die Behörden auf, eine Lösung zu finden.

Theater: „Die sanitären Bedingungen verschlechtern sich“

Generaldirektorin Juliette Donadieu warnte: „Wir sind nicht dafür ausgestattet, mehr als 200 Personen aufzunehmen. Wir leiden unter dieser Besetzung, aber wir möchten daran erinnern, daß die Forderung dieser Gruppe, ein Dach über dem Kopf zu haben, legitim ist.“

In den folgenden Wochen stieg die Zahl der Besetzer auf etwa 300 Personen an. In einer Erklärung des Theaters hieß es: „Die sanitären Bedingungen verschlechtern sich von Tag zu Tag, und unsere Teams sind allein mit dieser Situation.“ Die Stadtverw