International

Ukraine-Hilfen: Dürfen’s nochmal 90 Milliarden mehr sein?

Ukraine-Hilfen: Dürfen’s nochmal 90 Milliarden mehr sein?
Hau weg die Patte: Wolodymyr Selenskyj und Johann Wadephul in Kiew.

Der deutsche Außenminister scheint nun ebenfalls unheilbar am Münchhausen-Helfersyndrom erkrankt zu sein. Johann Wadephul will dem korrupten Selenskyj-Regime in Kiew nochmal 90 Milliarden Steuergeld in den Rachen werfen – wohlgemerkt zusätzlich zu den 90 Milliarden, die von der EU bereits überwiesen worden sind.

von Olli Garch

Auch was die besinnungs- und bedingungslose Ukraine-Unterstützung betrifft, kommt die Welt langsam zur Vernunft – mit Ausnahme natürlich von Deutschland, das auch diesen Irrweg wie alle anderen ideologischen Obsessionen bis zum bitteren Ende fortsetzen muss. Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Kanada haben den Vorschlag von NATO-Generalsekretär Mark Rutte blockiert, dass jedes Bündnismitglied 0,25 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Militärhilfen an die Ukraine überweisen solle. Rutte selbst gestand bereits ein, dass er nicht daran glaube, dass der Vorschlag auf dem NATO-Gipfel in Ankara im Juli eingebracht wird. Der Plan wird offenbar nur von den Ländern unterstützt, deren Geldleistungen an die Ukraine ohnehin bereits die 0,25-Prozent-Schwelle überschritten haben – nämlich Polen, die Niederlande sowie die nordischen und baltischen Staaten.

Wäre Ruttes Vorstoß durchgekommen, hätte dies die jährliche Unterstützung für die Ukraine auf rund 143 Milliarden Euro erhöht und damit mehr als verdreifacht. Offenbar halten dies einige Regierungen ihren Steuerzahlern gegenüber für nicht mehr zumut- und vertretbar – doch die deutsche Bundesregierung kennt natürlich auch hier keine Skrupel. Außenminister Johann Wadephul erklärte beim NATO-Treffen im schwedischen Helsingborg letzte Woche, es gehe darum, „dass wir die konkreten weiteren Unterstützungsbedarfe der Ukraine stets durch die europäischen NATO-Partner und Kanada bedienen“. Er schlug vor, zum bestehenden EU-„Darlehen“ in Höhe von 90 Milliarden Euro „noch einmal bilateral auch mindestens dieselbe Summe“ draufzulegen. Zusätzliche bilaterale Beiträge der Mitgliedstaaten könnten dabei auf den EU-Kredit angerechnet werden. Die Ukraine leiste den „größten Beitrag zur europäischen Sicherheit außerhalb der NATO“, wiederholte er eines der faktenfernsten Propagandanarrative seit Beginn dieses Krieges, und “verdient daher eine verlässliche, langfristige Partnerschaft“.

Kriminelle Verschwendung deutschen Steuergelds

Egal wie katastrophal die wirtschaftliche Lage in Deutschland auch ist: Die Politkaste ist bereit, dem längst bis zum äußersten geschröpften Volk immer neue Belastungen aufzubürden. Bereits das angebliche 90-Milliarden-Euro „Darlehen“ ist de facto ein Geschenk der deutschen und europäischen Steuerzahler an das notorisch korrupte Selenskyj-Regime. Es wird über gemeinsame EU-Anleihen am Kapitalmarkt finanziert, womit die Haftung bei einem Kreditausfall bei den Steuerzahlern liegt, entsprechend ihres Bruttonationaleinkommens. Deutschland als größter Beitragszahler der EU haftet für 19,4 Milliarden Euro – eine kriminelle Lastenaufbürdung für die Bevölkerung. „Kanzler Merz verschwendet deutsches Steuergeld für einen aussichtslosen Krieg. Russland wird nach siegreichem Kriegsende keine Reparationen leisten. Die Schulden bleiben letztlich beim deutschen Steuerzahler, der den EU-Haushalt zu großen Teilen mitfinanziert“, hatte der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla kritisiert.

Und Wadephul will nun „mindestens“ noch einmal 90 Milliarden Euro in die Ukraine pumpen – ein Land, dessen Regierung hinter dem Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines steckt. Erneut steht der Befund im Raum: Es ist nicht nur Wahnsinn, sondern geradezu Hochverrat, was diese Regierung betreibt – während die Regierungen der meisten übrigen Länder,, die sich an dieser Amokfahrt nicht mehr beteiligen wollen, die Reißleine ziehen. Wagners Satz “Deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst Willen zu tun” erweist sich als zeitlose Erkenntnis.


ANTV auf YouTube

🆘 Unserer Redaktion fehlen noch 89.000 Euro!

Um auch 2026 kostendeckend arbeiten zu können, fehlen uns aktuell noch 89.000 von 110.000 Euro. Wenn Ihnen gefällt, was wir tun, dann zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung. Mit Ihrer Spende von heute ermöglichen Sie unsere investigative Arbeit von morgen: Unabhängig, kritisch und ausschließlich dem Leser verpflichtet. Unterstützen Sie jetzt ehrlichen Journalismus mit einem Betrag Ihrer Wahl – einmalig oder regelmäßig:

🤍 Jetzt Spenden

ANTV auf TikTok – Jetzt folgen!

Teilen via