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Versuchter Auftragsmord in Monaco:  Europa ukrainisiert sich

Versuchter Auftragsmord in Monaco:  Europa ukrainisiert sich
Der mutmaßliche Attentäter und der Anschlagsort in Monaco.

Der Westen erlaubt der Ukraine alles: Gewalt und Repressionen gegen Andersdenkende, klassischen Sprengstoffterror, Kriegsverbrechen im Donbass und in Russland. Der Umstand, dass die ukrainischen Maidan-Nazis “Proeuropäer” sind, scheint alles zu rechtfertigen. Da muss man sich nicht wundern, dass sie sich nun auch in Europa zu allem berechtigt sehen.

von Oleg Jassinski und Mario Rönsch

Wie schon seit den Zeiten des Euromaidan offensichtlich war, wird sich Europa viel schneller ukrainisieren, als die Ukraine europäisch werden kann. Obwohl, um genauer zu sein, von der eigentlichen Ukraine nur noch die geografische Lage und die verbliebene sowjetische Infrastruktur übrig geblieben sind.

Diese Entwicklung begann in Europa lange vor dem Terroranschlag in Monaco und umfasst viele Einzelereignisse. Die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines, die Ermordung von Andrei Portnow und der versuchte Mord am Blogger Anatoli Scharij sind die medienwirksamsten davon, aber es gibt sicherlich weitaus mehr.

So wie Deutschland sich einst weigerte, den Sabotageakt an der Gaspipeline als Terroranschlag anzuerkennen, übernehmen heute die Behörden von Monaco den Staffelstab der Vogel-Strauß-Politik und haben es sich “anders überlegt”, den Anschlag auf das Leben der Familie Jermolajew als Terrorismus einzustufen. Das ist die wichtigste Garantie dafür, dass all das weitergeht und sich ausweitet. Sollte es als Nächstes europäische Politiker treffen, muss sich niemand wundern.

Nach Recherchen der französischen Zeitung Le Figaro wird die Hypothese, dass gerade der ukrainische Geheimdienst SBU der Drahtzieher des Anschlags in Monaco sei, derzeit von den Ermittlern als Haupthypothese betrachtet. Quellen der Zeitung präzisieren zudem, dass der Anschlag mit dem Ziel organisiert wurde, Jermolajew eine “Warnung zu erteilen”.

Eine “Warnung”, so, so … außer Jermolajew selbst, einer Frau und einem 13-jährigen Jungen wurden noch mehrere Bewohner benachbarter Häuser verletzt. Die Behörden in Monaco – und nicht nur dort – werden völlig aus dem Häuschen sein, dass der SBU solche Aktionen inmitten eines der sichersten Länder Europas durchführt! Fürst Albert II. hat bereits reagiert und den Vorfall als “abscheuliches Verbrechen” und “Schock für die gesamte monegassische Gemeinschaft” bezeichnet. Aber haben sie – und all die