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Dieser ÖRR ist nicht reformierbar

Dieser ÖRR ist nicht reformierbar
Dunja Hayali, ZDF-Propagandistin

Die woke Agenda der Mehrheit der öffentlich-rechtlichen Agitatoren, die gerade wieder besonders sichtbar wird, ist das, was die Mehrheit der Bevölkerung zutiefst ablehnt, aber Monat für Monat bezahlen muss. Das wird vermutlich im Chaos enden. ARD, ZDF und Co. lassen sich nicht reformieren – sie gehören ein für alle Mal abgeschafft.

von Peter Winnemöller

Man beachte bitte das Demonstrativpronomen! Wenn das Prinzip nicht pervertiert würde, was derzeit leider passiert, dann wäre ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk dem Grunde nach ein geniales Prinzip. Diese einzigartige Konzeption einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft, lebt zugleich von Staatsferne und staatlich garantierten Freiheiten. Einerseits hat sie finanzielle Unabhängigkeit, da sie eine Art Steuer erheben kann, andererseits ist das Privileg einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft, dass sich der Staat nicht einmischt. Im Gegensatz zum Regierungsfernsehen, bei dem der Staat das Programm vorgibt, wird der ÖRR nur von einer Art politischem Aufsichtsrat kontrolliert, der Ausgewogenheit garantieren soll. So weit das Ideal.

Jedoch ist auch das System der Rundfunkräte, die die Kontrolle ausüben sollen dank politischer Eingriffe inzwischen so sehr durch geänderte oder neue Rundfunkstaatsverträge geknebelt, dass die gewünschte Bandbreite im Aufsichtsgremium gar nicht mehr gewährleistet ist. Mit dem MDR-Staatsvertrag von 2021 wurde ganz unverhohlen der Versuch unternommen, die AfD aus dem Rundfunkrat herauszuhalten. Egal wie man zur AfD steht, steht man zum System politischer Vielfalt, darf man die in der Region stärkste Partei nicht einfach ausgrenzen. Es hat ohnehin nicht funktioniert, denn dazu ist die Partei in den betroffenen Bundesländern Thüringen, Sachen und Sachsen-Anhalt inzwischen zu stark. Das Gründungsideal eines gesellschaftlich breit aufgestellten Rundfunks mit durch Aufsichtsgremien kontrollierter Vielfalt der Sender ist nicht nur gescheitert, es wird von der Politik massiv unterlaufen. 

Die grausame Wirklichkeit der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten manifestiert sich in „Funk“, einem linkswoken Senderkonstrukt mit rund 70 Kanälen, die auf junge Leute zielen, denen man die Welt auf links erklärt und ihnen klarmacht, das rechts ganz böse ist. „Funk“ hat mit linearem Fernsehen oder Rundfunk gar nichts mehr gemein. Es ist ein Sammelsurium von Kanälen, die auf YouTube, TikTok, Instagram und einer eigenen Webseite zu finden sind. So ist eine linke Smartphonedauerbeschallung garantiert.

Linke junge Menschen werden in ihren Ansichten bestärkt

Die einzelnen Kanäle sind teilweise an private Produzenten vergeben. Sie werden dennoch aus Gebühren finanziert. Mithin ist Funk ein Symptomkomplex, der wie kein anderer zeigt, wie krank das System ist. Es richtet sich an junge Menschen. Boomer ertragen sowas gar nicht. Linke junge Menschen werden in ihren Ansichten bestärkt und erhalten zahlreiche Informationen. Eher konservative, bürgerliche oder liberale junge Menschen sind für die Macher der Funk-Kanäle alle rechts und damit böse. Jeder sexuelle Fetisch, jede geschlechtliche Identität und jede noch so absurde linksradikale Idee ist dort ebenso präsent, wie massive Hetze gegen alle nichtlinken Parteien. Rechts ist so böse, dass man rechtfertigen kann, böse Rechte zu ermorden.

Zwar nicht auf ihrem Funk-Kanal, sondern in ihrem persönlichen Kanal hat Marie Lina Smyrek, Grimme-Preisträgerin und Moderatorin von smypathisch, den Mord an Charlie Kirk voller Zynismus ins Lächerliche gezogen und das Mordopfer verleumdet. Zahlreiche Beiträge dort tragen den Tenor, der (Charlie Kirk) war rechts, als wäre es OK, dass er erschossen wurde. So wie in den 1970er Jahren Sympathisanten – auch in den Medien – die Taten der RAF begrüßten und rechtfertigten (siehe hier Göttinger Mescalero), werden Taten linker Gewalttäter mehr oder weniger offen gerechtfertigt, wenn das Opfer ein böser Rechter ist.

Funk ist die Spitze des öffentlich-rechtlichen Eisberges, sollte man denken. Spätestens nach Lektüre des Buches „inside tagesschau: Zwischen Nachrichten und Meinungsmache“ von Alexander Teske zeigt sich aber, dass auch die Redaktion des einst ultraseriösen Schlachtschiffes „Tagesschau“ inzwischen  linksextreme und grüne Überzeugungstäter beschäftigt, die bestimmen, was der Bürger – der ihr natürlicher Feind ist – am Abend zu hören bekommt.

„Hirnlose Wichsvorlage“

Man braucht gar nicht die Aufreger um Dunja Hayali oder Elmar Theveßen und deren subtile Hetze gegen Charlie Kirk. Es geht viel wesentlicher um das, was der ÖRR im Alltag tut. Da kotzt in einer als seriös daher kommenden Literatursendung ein Denis Scheck im dunklen Anzug mit roter Trump-Krawatte etwas von „hirnlose Wichsvorlage“ über eine kritische Bilanz der Merkelschen Migrationspolitik. Mutti angreifen? Geht gar nicht. Redaktionell verantwortet wird die Sendung im Wechsel von verschiedenen ARD-Anstalten, die letzte vom MDR. An der Spitze des senderübergreifenden Redaktionsteams steht Christoph Bungartz, Katholik, ifp-Absolvent und Leiter der Abteilung „Magazine“ im „Programmbereich Kultur und Dokumentation“ des NDR-Fernsehens. Das ist gerade jener NDR in dem eine junge Frau von sogenannten Kolleginnen und Kollegen aus ihrer Sendung gemobbt wurde.

Die Moderatorin Julia Ruhs wurde vom NDR aus dem Magazin „Klar“ entfernt, da es eine Co-Produktion mit dem BR ist, soll sie im BR weiter für die Sendung eingesetzt werden. Man darf sich im NDR