Dem mit Zwang eingetriebenen Rundfunkbeitrag sei Dank: Die Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen ARD können sich über eine monatliche Vergütung freuen, die sowohl Mitbewerber als auch DAX-Konzerne aus anderen Branchen weit in den Schatten stellt. Ein genauerer Blick auf die Personalkosten fördert Erstaunliches zu Tage.
Betroffen ist jeder deutsche Staatsbürger und nur die wenigsten schaffen es, sich der ungeliebten Last zu entziehen. Die Rundfunkbeiträge werden gnadenlos eingetrieben. Für den einen ist es schmerzhaft viel Geld, für den anderen finanziell kaum spürbar. Doch so oder so: Im Ergebnis steht – eingezahlt auf 44 Millionen Beitragskonten – ein beeindruckendes Gesamtbudget von 9,1 Milliarden Euro für ARD, ZDF und Deutschlandfunk.
Besonders die Verschwendungssucht im Bereich der Auftragsproduktionen, bei denen ein wesentlicher Teil des Budgets an Dritte fließt, wird immer wieder kritisiert. Doch auch die Gehälter der ARD-Festangestellten haben durchaus Skandal-Potential. Der Fachbuchautor und Analyst Dr. Victor Heese hat sich die Lohntüten der Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Unternehmens genauer angeschaut und seine Ergebnisse auf den Seiten des Deutschen Arbeitgeberverbandes veröffentlicht. Die Untersuchung fördert erstaunliches zu Tage. Bei stattlichen 9.021 Euro liegt die monatliche Durchschnittsvergütung eines ARD-Mitarbeiters. Die Zahl setzt sich zusammen aus durchschnittlich 7.238 Euro Gehalt und einer Zuführung zu den Pensionsrück










