Was Eltern als „sexuelle Bildung“ für Kinder im Kita-Alter verkauft wird, öffnet in Wahrheit Übergriffen Tür und Tor. Das Konzept geht auf einen Pädophilie-Propagandisten und Täter zurück. Es ist eine Gefahr für die Kinder.
von Martin Voigt
Viele Kindertagesstätten bieten Kindern „Rollenspiele mit sexuellem Inhalt“ und Selbstbefriedigung in „alternativer Umgebung“ an. Das soll die „sexuelle Entwicklung“ der Kinder fördern. Die Zitate stammen aus dem sexualpädagogischen Konzept einer Kita, deren Träger der sozialistische Jugendverband „Die Falken“ ist. In den Blick geriet ihre Kita-Pädagogik, da „Die Falken“ wegen eines Porno-Skandals in einer Schule und wegen einer Sexualpädagogik-Broschüre aktuell im Fokus stehen.
Das von der Redaktion angefragte Landesjugendamt, das für die „Falken“-Kitas zuständig ist, hatte nichts an den Körpererkundungsspielen auszusetzen. Sexualpädagogik sei „ein elementarer Baustein für den präventiven Kinderschutz“, antwortete die Behörde. Zu den konkreten Inhalten, etwa zu den „lustvollen Gefühlen“, die die Kinder im Rahmen der „möglichst sexualfreundlichen und geschlechtersensiblen“ Pädagogik „verspüren“, äußerte sich das Amt nicht.
Das war absehbar, denn jedes kritische Wort müsste dann auch für andere Kitas in Deutschland gelten. Nicht nur die Kitas der „Falken“, sondern viele andere Kitas haben als Teil ihrer Gewaltschutzkonzepte inhaltlich ähnlich lautende sexualpädagogische Konzepte. Seit 2021 müssen Kitas Schutzkonzepte zum Schutz der Kinder vor Missbrauch durch Erwachsene haben. Dies nehmen Kitas häufig zum Anlass, sich auch ein sexualpädagogisches Konzept zu geben, obwohl sie dazu nicht verpflichtet sind.
Kita-Konzepte ähneln sich – ob kirchlich oder sozialistisch
Die Konzepte ähneln sich stark, unabhängig vom Träger. Die Behauptung, dass Kinder von Geburt an „sexuelle Wesen“ seien, die sexualpädagogisch gefördert werden müssten, findet sich unter städtischer und katholischer Trägerschaft genauso wie bei den sozialistischen „Falken“. Gefolgt von der Aussage, die frühe „sexuelle Bildung“ sei eine wirksame Missbrauchsprävention, die sich durch sämtliche Konzepte zieht.
„Um sexuelle Bildung zu ermöglichen, braucht es lernförderliche Impulse“, schreibt eine Kita aus Haltern am See in Nordrhein-Westfalen. Und im Schutzkonzept einer Kita aus dem norddeutschen Buxtehude heißt es: „Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass die Kinder in unserer Kindertagesstätte Erfahrungen mit ihrem Körper und der eigenen Sexualität erleben und mit gleichaltrigen Kindern Erfahrungen sammeln dürfen“. Und weiter: „Wir geben den Kindern die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen (beispielsweise auf der Hochebene) ihren Körper zu entdecken (allein oder zusammen mit einem zweiten Kind).“ Zudem werde „das ‚Nein‘- und ‚Stop‘-Sagen“ geübt, und jedes Kind dürfe bestimmen, „wann es aufhören möchte, mitzuspielen“.
Satz für Satz lässt sich vom Konzept der einen Kita zu jenem der nächsten wechseln. „Die Kinder ‚untersuchen‘ sich untereinander nur so viel, wie es sie für sie in Ordnung ist“, erklärt eine Kita aus Badbergen in ihrem Konzept. Wie bei den „Falken“-Kitas steh









