Je mehr die USA und die Nato den Kriegskurs gegen Russland verschärfen, desto aggressiver gebärdet sich auch die herrschende Klasse in Deutschland. Vor allem die Medien sind einer regelrechten Kriegshysterie verfallen. Hetze, Propaganda und antirussische Kampagnen erreichten immer neue Eskalationsstufen.
von Stefan Schubert
In den letzten Wochen haben die westlichen Mainstream-Medien eine beispiellose Kriegstreiberei betrieben. Dabei stützen sie sich auf anonyme – und nicht belegte – Hinweise von US-Geheimdiensten, ein unabhängiger Faktencheck bleibt aus. Dieser journalistische Offenbarungseid verdeutlicht wieder einmal den erschreckenden Zustand der Medien. Aufgrund einer anonymen US-Kampagne verbreiten links-grüne Medien ohne mit der Wimper zu zucken das Feindbild des bösen Russen. Dabei ist offensichtlich, dass es den Amerikanern neben der Diffamierung des geopolitischen Konkurrenten vor allem um die Durchsetzung amerikanischer Wirtschaftsinteressen geht.
Während »Sleepy Joe« sich erdreistet, vor der versammelten Weltpresse das Ende der deutsch-russischen Pipeline Nord Stream 2 zu verkünden, verweigert er jegliche Nachfrage zu den immensen Öllieferungen aus dem angeblichen Schurkenstaat Russland. Diese massiven Öllieferungen steigen seit Jahren rasant an und stehen auch auf keinerlei Sanktionsliste der US-Administration. Dort stehen jedoch besonders europäische Firmen und Staaten, deren Russlandgeschäft die Amerikaner beabsichtigen zu zerstören. Wie die deutsche Industrie in den vergangenen Jahren bereits mehrfach leidvoll erfahren musste, zielen die maßgeblich von den Amerikanern durchgesetzten Sanktionen besonders auf die engen, seit Jahrzehnten bestehenden deutsch-russischen Geschäftsbeziehungen ab.
Neben der aus den USA gesteuerten Diffamierung Russlands haben sich die Deutschen somit auch zum Handlanger des industriell-militärischen Komplexes von Amerika gemach











