Während die Bürger bis auf den letzten Cent geschröpft werden, gönnt sich Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) für 400 Millionen Euro Steuergeld einen neuen Dienstsitz am Berliner Landwehrkanal.
von Günther Strauß
Das bestehende aktuelle Verwaltungsgebäude des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) auf der bundeseigenen Liegenschaft in Berlin-Tiergarten, der sogenannte Bendlerblock, soll großzügig erweitert werden. Das dafür geplante Bauprojekt umfasst demnach mehrere Neubauten “für Bürobereiche sowie Sonderfunktionen”. Die Bild-Redaktion erhielt die Genehmigung samt Informationen zu dem kostenintensiven Vorhaben im Ministerium von Boris Pistorius.
Die Bild durfte in ihrem Artikel verkünden, dass der “Wettbewerb um eine wichtige Geheimbaustelle in der Hauptstadt” entschieden wurde. Natürlich war und ist die Planung weiterhin “top-secret!”. Laut Bild-Informationen durften sich nämlich nur Architekturbüros mit Sitz in Deutschland beteiligen. Die eingereichten, also vorhandenen Unterlagen, dürfen demnach “während der gesamten Bauphase nicht mit ins Ausland genommen werden”, so die BMVg-Vorgabe an den Gewinner, den in Berlin ansässigen Architekten Sauerbruch Hutton.













