Deutschland

5,4 Milliarden Euro: Deutschland soll 150 Prozent der Besatzungskosten an USA zahlen

5,4 Milliarden Euro: Deutschland soll 150 Prozent der Besatzungskosten an USA zahlen
US-Flugplatz im bayrischen Ansbach-Katterbach

Die US-amerikanischen Besatzer wollen die Bundesrepublik noch stärker als bisher zur Kasse bitten. Im Rahmen des Projektes „Cost plus 50“ soll der deutsche Steuerzahler zukünftig sage und schreibe 150 Prozent der Besatzungskosten tragen. Dies würde einer Explosion der Ausgaben auf weit über 5 Milliarden Euro gleichkommen, wie ein Experte berechnet hat.

von Chris Heller

Seit Ende des zweiten Weltkrieges zahlt die BRD Jahr für Jahr horrende Summen dafür, dass US-amerikanische Soldaten unser Land besetzt halten. Dies ist unter anderem im Artikel 120 des Grundgesetzes festgelegt. Die Unsummen, die dem Steuerzahler abgepresst werden, um die eigene Besatzung zu finanzieren, reichen den Amerikanern jedoch nicht mehr aus.

Deshalb soll die BRD nun deutlich stärker als bisher zur Kasse gebeten werden. Militär-Experte David Ochmanek (Thinktank Rand Corp.) hat errechnet, dass die Stationierung der knapp 33.000 US-amerikanischen Soldaten in Deutschland den Steuerzahler zukünftig knapp 5,4 Milliarden Euro pro Jahr kosten könnte. Hintergrund ist ein Projekt mit dem Namen „Cost plus 50“. Dieses sieht vor, dass die von den Amerikanern besetzten Länder, so auch die BRD, bald 150 Prozent der gesamten Besatzungskosten zahlen sollen.

„Die Regierung von Donald Trump ist entschlossen, den besten Deal für das amerikanische Volk zu bekommen“, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Garrett Marquis, zu dem Projekt. Begründet wird der absurde Vorstoß seitens der USA damit, dass es um die Verteidigung und Sicherheit der in Rede stehenden Länder ginge. Damit sind alle Staaten gemeint, in denen US-Soldaten stationiert sind. Die angloamerikanische Supermacht verdreht einmal mehr die Fakten und spricht nicht von einer Besatzung, sondern von der Verteidigung von Verbündeten.

„Er (Trump) hat recht, wenn er von unseren Freunden mehr für die kollektive Verteidigung verlangt“, sagte beispielsweise auch Stephen W