Der mutmaßliche Attentäter vom Breitscheidplatz, Anis Amri, war bei dem Anschlag am 19. Dezember 2016 womöglich nicht allein; vielleicht war er sogar nicht einmal der Täter. Diesen Schluss legt ein Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Schleswig-Holstein nahe und überführt die Bundesregierung damit der Lüge.
von Stefan Schubert
Selbst der Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundetages zum Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt zweifelt an der offiziellen Version der Bundesregierung zum schwerwiegendsten islamistischen Terroranschlag in Deutschland. Dieser Umstand setzt dem mehr als skandalbehafteten Amri-Komplex die Krone auf. Nun liegt ein beauftragtes Gutachten vor, das den gesamten, von der Bundesregierung verbreiteten Tatablauf, auf den Kopf stellt und weitere Fragen aufwirft: War Anis Amri gar nicht der Fahrer des Terror-LKWs? Saß Amri »nur« auf dem Beifahrersitz? Welcher IS-Terrorist steuerte dann den LKW? Befindet sich dieser IS-Terrorist noch in Berlin?
»Bei dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche steuerte der islamistische Terrorist Anis Amri am 19. Dezember 2016 gegen 20.00 Uhr einen Sattelzug in eine Menschenmenge auf den Weihnachtmarkt. (…) Durch die Kollision mit dem LKW starben elf Besucher des Weihnachtsmarkts und mindestens 67 Besucher wurden zum Teil schwer verletzt. Das zwölfte Todesopfer war der Speditionsfahrer des LKW.« So lautet die offizielle, staatliche Version des Anschlages und so steht sie auch auf der Seite des regierungskonformen Wikipedia.
Nun hat der Autor mit vielen Insidern der Sicherheitsbehörden gesprochen und die offizielle Version zum Terroranschlag und der »Pannenserie« um Anis Amri längst widerlegt. Der Komplex ist so umfangreich, dass dieser ein ganzes Buch füllt. Für jeden Interessierten ist Anis Amri und die Bundesregierung daher eine »Pflichtlektüre«, so zumindest lautet eine der zahlreichen Rezensionen.
Die größten Vertuschungen und Lügengebilde im Fall Amri betrafen bisher die bis heute von der Bundesregierung behauptete Einzeltäter-Theorie. In der Realität war Anis Amri nicht nur Teil einer IS-Zelle, sondern gleich mehrerer: dem Netzwerk vom obersten deutschen IS-Statthalter Abu Walaa, einem IS-Netzwerk im Ruhrgebiet mit Schwerpunkt Dortmund und der größten IS-Basis in Deutschland – im bunten Berlin. Deren Hauptquartier war die radikal-salafistische Moschee Fussilet 33.
Weiterhin sorgte nicht eine behauptete »Pannenserie« dafür, dass der abschiebepflichtige und mehrfach kriminelle »Flüchtling« nicht abgeschoben wurde oder vor Gericht landete, sondern Geheimdienste und höchste politische Stellen schützten Anis Amri, so die Analyse und das Resümee des Autors. Was sich auf den ersten Blick paradox anhört, ist dem Umstand geschuldet, dass Anis Amri rund um die Uhr von Geheimdiensten überwacht wurde und so für die Dienste zu einer sprudelnden Informationsquelle wurde. Diese Daten galt es zu schützen – und gerade die amerikanischen Dienste nutzten Amris direkte Handy-Kontakte in militärische IS-C








