Deutschland

Anzeigen-Flut: Strack-Zimmermann beschäftigt fünf Staatsanwälte

Anzeigen-Flut: Strack-Zimmermann beschäftigt fünf Staatsanwälte
Kriegstreiberin im EU-Parlament: Marie-Agnes Strack Zimmermann

Dünnhäutigkeit oder lohnendes Geschäftsmodell, diese Frage stellt sich kritischen Bürgern bei Beiträgen über die Klagedynamik der EU-Abgeordneten Strack Zimmermann. Die “NRW-Ansprechstelle Cybercrime” bestätigte nun nach Medienanfrage, dass sich allein fünf Staatsanwälte mit Klagen der FDP-Politikerin beschäftigen müssen.

von Manfred Ulex

Die Vorsitzende des EU-Verteidigungsausschusses und Rüstungslobbyistin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat Medienberichten zufolge im Jahr  2023 “monatlich 250 Anzeigen wegen Drohungen und Hetze” erstattet. Ein Jahr später bestätigte die FDP-Politikerin im September persönlich, dass sie “allein seit Februar 2023 1.894 Sachverhalte angezeigt” habe.

Das Online-Portal Apollo News fragte aktuell bei der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) bezüglich der Anzeigenflut an, um darüber zu erfahren, dass die zuständige Stelle bei der Staatsanwaltschaft Köln insgesamt zur diesbezüglichen Bearbeitung “zuletzt acht Mitarbeiter” beschäftigen musste.

Die mittlerweile EU-Abgeordnete Strack-Zimmermann ist Vorstandsmitglied der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Bis vor kurzem war sie im Besitz der Mandate für die Rüstungsorganisationen Förderkreis Deutsches Heer und die Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik. Im EU-Parlament ist sie aktuell Vorsitzende des Verteidigungsausschusses.