Obwohl Leihmutterschaften in Deutschland gesetzlich verboten sind, herrscht in der Reproduktionsmedizin Goldgräberstimmung. Auf einer Messe in Berlin erklären skrupellose Homo-Lobbyisten, wie sich sexuell abseitige schwule Männerpaare, schnell und unkompliziert ein Baby besorgen können.
von Wilma Fricken
Die in Deutschland (noch) verbotene Leihmutterschaft wird derzeit von linkswoken Aktivisten, skrupellosen LBGTQIAplus-Lobbyisten und kommerziellen Nutznießern zunehmend als segensreiches, der Selbstverwirklichung schwuler Paare mit Kinderwunsch dienendes Konzept gefeiert und gehypt – mit dem Ziel, die Normalisierung dieses widernatürlichen, unethischen und gottlosen Geschäftsmodells zu erreichen. Es ist an Perversion kaum zu überbieten, wie diese Propaganda – von der linken Politik in Deutschland geduldet und insgeheim gefördert – ungehindert ablaufen kann. Am Wochenende durfte in Berlin, völlig unproblematisch, die Kinderwunschmesse „Men Having Babies“ ungehindert stattfinden. Die Veranstaltung, organisiert von der US-amerikanischen Nonprofit-Organisation gleichen Namens, richtet sich gezielt an homosexuelle Männer aus Europa.
Zahlreiche Leihmutterschafts-Agenturen präsentierten dort, zu welchen Preisen und Konditionen man im Ausland – vor allem in den USA, Kanada oder Mexiko – ein Kind „bestellen“ kann. Proteste von Frauenrechtsgruppen und Lebensrechtlern blieben folgenlos und wurden von den Mainstreammedien ausgeblendet, auch politischer Widerspruch blieb weitgehend aus – und das, obwohl die Messe ganz offen eine in Deutschland verbotene Praxis bewirbt, die Kinder zur Handelsware und Frauen zum Gebär-Automaten degradiert. Für deren Nutzung – unter heuchlerischer Umgehung hier geltender Gesetze – stehen mittlerweile sogar Prominente der vermeintlich “christlichen” Parteien Pate: Vor wenigen Wochen verkündete der CDU-Bundestagsabgeordnete und Virologe Hendrik Streeck öffentlich, dass er mit seinem Ehemann Paul Zubeil Vater geworden sei. Das Kind kam im US-Bundesstaat Idaho zur Welt – einem der wenigen Staaten mit liberaler Leihmutterschaftsregelung.
Der Fall Streeck und die Folgen
Obwohl Streeck als Abgeordneter der Regierungspartei CDU im Gesundheitsausschuss sitzt und seine Partei auf dem Parteitag im Februar 2026 die Leihmutterschaft ausdrücklich ablehnt („Degradierung des weiblichen Körpers zur Dienstleistung“), feierten Medien wie die “Bild” das „Baby-Glück!” des schwulen Paares Streeck ohne jede kritische Nachfrage. Politische oder rechtliche Konsequenzen? Fehlanzeige. Dabei ist die Rechtslage in Deutschland eindeutig: Das Embryonenschutzgesetz (ESchG) und das Adoptionsvermittlungsgesetz verbieten Leihmutterschaft und ihre Vermittlung strafbar. Ärzte, die daran mitwirken, machen sich strafbar; die „Wunscheltern“ selbst nicht – ein Gesetz, das Lücken schafft. Die leibliche Mutter bleibt rechtlich die Mutter, die genetische Abstammung begründet kein automatisches Elternverhältnis.
Trotzdem sind Fälle wie die des in Corona prominent gewordenen Virologen Streeck und seines Ehemanns keine Ausnahme: Immer mehr Deutsche, darunter prominente Politiker, umgehen das Leihmutterschaftsverbot gezielt im Ausland, wie sogar das Auswärtige Amt explizit warnt – und nun wird die Propaganda für die Entwürdigung neugeborenen Lebens zur Handelsware zwecks Selbstverwirklichung von “Eltern”, die natürlich keinen Nachwuchs erzeugen wollen oder können und daher “Adoption auf Bestellung” favorisieren, sogar auf Handelsmessen und queren Aktivisten-Happenings offen beworben. Auf diese Weise schreitet die Normalisierung dieser menschenverachtenden Industrie schreitet voran; es dürfte nicht lange dauern, bis linke Parteien entsprechende Legalisierungsforderungen in Gesetzesvorlagen gießen.
Was sind schon Millionen Jahre Evolution und heteronormative Vater-Mutter-Kind-Familie?
Welche Folgen und erheblichen Risiken diese moralisch mehr als anstößige Praxis wirklich hat, beweisen Studien: Eine kanadische Untersuchung von über 860.000 Geburten aus dem Jahr 2024 belegt, dass Leihmütter – mit 7,8 Prozent gegenüber 2,3 Prozent bei natürlichen Schwangerschaften – ein dreimal höheres Risiko für schwere Komplikationen wie postpartale Blutungen, Präeklampsie oder Sepsis haben. UN-Berichte warnen vor physischen und psychischen Langzeitschäden bei den Frauen sowie Bindungsstörungen und Identitätsproblemen bei den Kindern, die unmittelbar nach der Geburt von der Gebärenden getrennt werden. Kritiker sprechen von moderner Sklaverei und Kinderhandel. Lange war diese Sichtweise auch und gerade bei progressiven Linken verbreitet und stand außerhalb jeder Diskussion – bis die transwoke Ideologie plötzlich die “Selbstbestimmung” als neues Schutzgut über Kinder- und Frauenrechte stellte.
Und genau deren Agenda wird auch von der “Veröffentlichkeit” in Deutschland mit seinen linken Hofmedien verbreitet: Diese erzeugen subtil Akzeptanz für die grausame Praxis, indem sie “Empathie” und Mitleid für die “Bestelleltern” erwecken: Mit herzerwärmenden Geschichten vom „überglücklichen Papa“ und dem „erfüllten Kinderwunsch“ wird die ethische Katastrophe hinter diesem faktischen Menschenhandel verschleiert, der Neugeborene nicht nur ihrer biologischen und natürlichen Bezugsperson entreißt, sondern sie einem gesellschaftlichen Großexperiment ausliefert, das auf der doktrinären Überzeugung beruht, die in Millionen Jahren Evolution und hunderttausenden Jahren Menschheitsentwicklung entstandene lebensnotwendige Bindung eines Kindes an die eigene Mutter (und Vater) könne durch gleichgeschlechtliche “Auftraggeber“-Paare ersetzt werden, weil diese beschwören, “ihrem” Kind all das bieten zu können, was heteronormale Eltern aufweisen.
Entschlossenes Vorgehen unabdingbar
Schlimmer noch ist dabei, dass nicht nur die Bedürfnisse der als Ware gehandelten Kinder, sondern auch die Perspektive der ausgebeuteten Frauen ausgeblendet bleibt. Genau diese brisanten Fragen werden in einer höchst sehenswerten Ausgabe der Video-Reihe „Fokus Familie“ des Vereins “Demo für Alle” (DfA) thematisiert: Darin diskutiert Cornelia Kaminski, die Bundesvorsitzende der “Aktion Lebensrecht für Alle” (ALfA) – Deutschlands größter Lebensrechtsorganisation –, mit der DfA-Vorsitzenden Hedwig von Beverfoerde die Folgen der Leihmutterschaftspraxis für Frauen und Kinder.
Kaminski hatte bereits am 6. März 2026 in Berlin den stark frequentierten und bis zum letzten Platz ausverkauften internationalen Kongress „Kinder und Kommerz“ organisiert, der die Reproduktionsindustrie scharf kritisierte. Ihre Botschaft: Deutschland muss entschlossen gegen Leihmutterschaft vorgehen und internationale Standards setzen – denn nur ein totales Verbot schützt Frauen und Kinder wirksam. Der Fall Streeck und die Berliner Messe zeigen jedoch, dass dieses Verbot nur auf dem Papier existiert. Doch eine Gesellschaft, die Kinder zur Ware macht, verliert ihre moralische Grundlage. Es ist daher höchste Zeit für Konsequenzen.

🆘 Unserer Redaktion fehlen noch 91.800 Euro!
Um auch 2026 kostendeckend arbeiten zu können, fehlen uns aktuell noch 91.800 von 110.000 Euro. Wenn Ihnen gefällt, was wir tun, dann zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung. Mit Ihrer Spende von heute ermöglichen Sie unsere investigative Arbeit von morgen: Unabhängig, kritisch und ausschließlich dem Leser verpflichtet. Unterstützen Sie jetzt ehrlichen Journalismus mit einem Betrag Ihrer Wahl – einmalig oder regelmäßig:










