Eine Gruppe aus namhaften Wissenschaftlern und Führungspersönlichkeiten der Gesundheitsbranche um Prof. Dr. Matthias Schrappe hat eine umfangreiche Analyse veröffentlicht: Darin zerlegen acht Medizin-Experten die kriminelle Corona-Politik der Bundesregierung.
von Larissa Fußer
Am 29. August haben acht Experten aus dem Gesundheitsbereich ein Thesenpapier zur Corona-Pandemie veröffentlicht. Auf 151 Seiten sezieren die Autoren (Mediziner, Universitätsprofessoren oder Vertreter medizinischer Interessenverbände) die Corona-Maßnahmen und -Mythen der letzten anderthalb Jahre und fordern dringlich ein Umdenken im Umgang mit dem Virus. Es ist bereits das achte Thesenpapier der „Autorengruppe zu Corona“, die sich zu Beginn der Pandemie im März 2020 gegründet hat. Für Aufsehen sorgte vor allem das „Schrappe-Papier“ zur verfälschten Daten über Corona auf den Intensivbetten. Unter den Unterzeichnern ist auch Franz Knieps, Vorstand im Dachverband der Betriebskrankenkassen. Im Folgenden die wichtigsten Aussagen aus dem neuen Papier:
„Wir verfügen über zahlreiche Zahlen zum Virus, aber wir verstehen nicht das Geringste“. heißt es da etwa. Den Verlauf der Pandemie an einzelnen Parametern („Inzidenz“, „Hospitalisierungsrate“) zu bemessen, sowie auf einseitige Lösungsansätze (Impfkampagne) zu vertrauen, sei Irrsinn. Stattdessen wäre notwendig, über die „wesensmäßigen Eigenschaften“ der Pandemie (z.B. Altersabhängigkeit) und die Wirksamkeit von Interventionen (z.B. Schulschließungen) zu forschen.
Die neu eingeführte, jetzt maßgebliche „Hospitalisierungrate“ erhält von den Experten ein ebenso schlechtes Zeugnis wie die bisher politisch herausgestellte 7-Tage-Inzidenz. Die Zahl der Krankenhausaufnahmen liefere zwar in der Altersgruppe der 36- bis 65-Jährigen wichtige Informationen – bei älteren und jüngeren Patienten aber nicht, da diese grundsätzlich seltener ins Krankenhaus eingeliefert werden würden.
Eine Alternative wären „Multidimensionale Indikatoren-Sets“. Das Autorenteam stellt selbst eine Meldesystem vor, das, aufgeteilt in unterschiedliche Altersgruppen, spezifische Angaben zu folgenden Indikatoren macht: Impfstatus, Nebenerkrankungen, sozioökonomische Faktoren, Positivitätsrate, Testfrequenz sowie Hospitalisierung, Intensivbettenbelegung und Beatmungspflichtigkeit.
Die Unterscheidung nach Altersklassen spielt dem Papier zufolge ohnehin eine zu geringe Rolle. Kinder und Jugendliche seien die „großen Verlierer der Pandemie“, stellen die Experten fest: Sie erkranken nur selten und tendenziell harmlos, sind aber dennoch am folgenschwersten von den Corona-Maßnahmen betroffen. Hier fassen die Autoren in großem Umfang Studienergebnisse zusammen und bewerten ergriffene Maßnahmen. Die Aussagen im Detail:
- Bei einer Corona-Infektion sind Kinder und Jugendliche entweder asymptomatisch oder haben nur einen milden Krankheitsverlauf – verfügen aber dennoch über einen langfrist








