Ein schwuler Pfarrer in pinken Stöckelschuhen will die Evangelische Kirche queer machen. Offensichtlich kennt er das Schicksal seines historischen Vorgängers nicht.
Wer als Köln-Tourist mehr oder weniger zufällig an der St. Johannes-Kirche in der Tempelstraße 29 vorbeikommt, dem wird vielleicht ein Mensch im schwarzen Talar eines evangelischen Geistlichen auffallen, der in pinken High Heels, aus denen ein Paar nackte, übergroße und nachlässig pedikürte Männerfüße hervorlugen, in eine Pride-Flagge eingehüllt und einem weißen Schoßhündchen an der Leine die wenigen Stufen zu seinem «Arbeitsplatz» empor stöckelt.
Tanz und Spiele
Hier verrichtet der 34-jährige Tim Lahr seinen den Menschen wenig wohlgefälligen Dienst als Gemeindepfarrer. Erklärtes Ziel dieses unbedarften, pickligen Jüngelchens ist es, die Evangelische Kirche «queer» zu machen, und zwar zunächst in Köln. Das alles geschieht unter der mitleidheischenden Camouflage, dort einen «Safe Space» für queere Menschen in der Kirche schaffen zu wollen. Hierzu betreibt der trotz aller schrillen Buntheit persönlich ziemlich farblose Gottesmann unter dem blasphemischen Namen «amen_aber_sexy» einen florierenden Instagram-Account mit immerhin 59.000 Followern, auf dem er seinen Eros provokativ zur Schau stellt. Der in Bonn Aufgewachsene












