Deutschland

Irre: Bundesregierung fliegt 157.500 Afghanen ein

Irre: Bundesregierung fliegt 157.500 Afghanen ein
Bundeswehr-Luftbrücke aus Kabul

Die Bundesregierung holt weiter tausende Afghanen nach Deutschland. Die Zahl explodiert, weil Ortskräfte jeweils knapp vier Verwandte mitbringen. Uns liegen die Zahlen aus dem Innenministerium vor.

von Günther Strauß

Auch dreieinhalb Jahre nach dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan fliegt die Bundesregierung weiter tausende Ortskräfte und deren Familienangehörige nach Deutschland ein. Hinzu kommen über das Bundesaufnahmeprogramm weitere „besonders gefährdete Afghaninnen und Afghanen“.

Bis November 2024 profitierten davon 5.532 Ortskräfte plus 19.540 Familienangehörige. Jede Ortskraft bringt demnach rechnerisch 3,5 Verwandte mit. Insgesamt handelt es sich bereits um 25.072 Personen, wie aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf Fragen des AfD-Bundestagsabgeordneten Harald Weyel hervorgeht, die der Redaktion vorliegt.

Ortskräfte-Programm läuft weiter

Das Programm ist allerdings noch längst nicht beendet. Insgesamt will Innenministerin Nancy Faeser (SPD) 45.000 Menschen „sowie ihre berechtigten Familienangehörigen“, wie es auf der Webseite des Ministeriums heißt, nach Deutschland holen. Dieser Anzahl an Personen habe man die „Aufnahme in Aussicht gestellt“.

Das Aufnahmeprogramm wurde zwischenzeitlich gestoppt, nachdem bekannt wurde, daß davon auch radikale Scharia-Richter profitierten, die Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ins Land einfliegen lassen wollte. Nimmt man auch hier den durchschnittlichen Faktor 3,5 bei den Verwandten, der seit Juni 2021 konstant bleibt, beläuft sich die Gesamtzahl auf 157.500. Darunter sollen dann letztlich insgesamt 25.100 ehemalige Ortskräfte sein. Nur jeder sechste hat dann tatsächlich auch für die Bundeswehr gearbeitet.

Der AfD-Parlamentarier Weyel blickt kritisch auf die Entwicklung: „Die deutsche Beteiligung am Afghanistan-Einsatz bezahlten wir nicht nur mit den Leben unserer Soldaten, sondern mit der Zusage einer lebenslangen Versorgung von zehntausenden Einwanderern, von denen nur ein Bruchteil eine sogenannte Ortskraft war.“

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