Deutschland

Linkspartei will Ceuta-Invasoren in Deutschland aufnehmen

Die Linke fordert Deutschland auf, Zehntausende marokkanische Migranten, die illegal nach Ceuta gekommen sind, aufzunehmen. Zudem sprach sich die Partei gegen einen besseren Schutz der EU-Außengrenzen aus.
Die Linken-Politikerin Clara Bünger fordert Deutschland auf, Migranten aus Ceuta aufzunehmen.

Die Linke fordert Deutschland auf, Zehntausende marokkanische Migranten, die illegal nach Ceuta gekommen sind, aufzunehmen. Zudem sprach sich die Partei gegen einen besseren Schutz der EU-Außengrenzen aus.

von Ernst Fleischmann

Die Linke hat Deutschland aufgefordert, Migranten aufzunehmen, die illegal von Marokko in die spanische Exklave Ceuta eingedrungen sind. „Damit darf Spanien nicht allein bleiben. Deutschland und die EU stehen in der Pflicht, bei der Versorgung zu helfen und Schutzsuchende aufzunehmen“, erklärte Fraktionsvize Clara Bünger zu der Lage in Ceuta, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

„Menschen fliehen vor Krieg, Armut und Klimakrise. Höhere Mauern halten sie nicht auf, sie machen die Flucht nur tödlicher. Jetzt zählt zuerst, dass niemand mehr stirbt“, so Bünger, die Sprecherin für Flucht- und Rechtspolitik der Linken-Bundestagsfraktion ist. Bünger widerspricht auch klar der Forderung vieler führender Politiker, die europäischen Außengrenzen besser zu schützen. „Wer glaubt, mit noch mehr Abschottung sei das Problem gelöst, irrt“, sagte Bünger.

Die geheime Migrationsagenda

Infolge des Ansturms von Migranten auf Ceuta haben mehrere EU-Staaten die Grenzsicherung innerhalb der EU verschärft. Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat das Schengen-Abkommen mit Spanien ausgesetzt und Grenzkontrollen für