Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Nord Stream-Pipelines von Ukrainern unter Beteiligung von Polen und unter der Schirmherrschaft der USA gesprengt worden sind und das alles mit dem Wissen der damaligen Bundesregierung von Olaf Scholz geschehen ist.
Es war einer der spektakulärsten Vorfälle in der Frühphase des Ukrainekriegs: die Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines am 26. September 2022. Die Nachricht vom abrupten Ende der umstrittenen Energieverbindung zwischen Deutschland und Russland verbreitete sich in Windeseile. Rasch fiel im Westen der Verdacht auf Moskau – mit dem Argument, Russland wolle Europa unter Druck setzen, die westliche Unterstützung für Kiew unterminieren und verfüge über die nötige Fähigkeit für eine solch komplexe Unterwasseroperation. Die Sabotage, so hieß es, sei eine Drohgebärde im Rahmen hybrider Kriegsführung.
Doch diese Logik war nicht frei von Widersprüchen. Warum sollte Russland ein eigenes Prestigeprojekt zerstören, das ihm auf Jahrzehnte gesicherte Gasexporte nach Europa versprach? Experten haben berechnet, dass Nord Stream 2 – wäre die Leitung wie geplant in Betrieb gegangen – zusätzliche Einnahmen in zweistelliger Milliardenhöhe pro Jahr generiert hätte. Auf Basis der damaligen Preise hätte die Pipeline eine Kapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr bedient. Bei einem konservativen Gaspreis von 300 US-Dollar pro 1.000 Kubikmeter entspräche das einem potenziellen Jahresumsatz von über 16 Milliarden Dollar.
Damit war Nord Stream 2 für Moskau nicht nur ein geopolitisches, sondern auch ein ökonomisches Schlüsselprojekt – umso weniger plausibel erscheint die These, der Kreml habe die Sprengung aus eigenem Antrieb veranlasst. Hinzu kam, dass Russland die Lieferungen jederzeit hätte drosseln können, ohne eine milliardenschwere Infrastruktur irreversibel zu vernichten.
Der Anschlag hatte mehrere Nutznießer
Auf diese und andere kritische Fragen blieb die Antwort aus – ebenso wie handfeste Beweise für eine russische Täterschaft. Die Linie des Kremls war von Beginn an eindeutig: Wenige Tage nach dem Anschlag sprach Wladimir Putin von einem „schwerwiegenden Fehler“, für den am Ende „der deutsche Steuerzahler bezahlen“ werde, und unterstellte den USA die Urheberschaft. Unstrittig war, dass der Anschlag mehrere Nutznießer hervorbr










