Im thüringischen Bad Klosterlausnitz wurde Ende Mai eine 22-Jährige Opfer einer Vergewaltigung. Es erfolgte eine unmittelbare Festnahme sowie die Fahndung nach einem 30-jährigen Iraker. Nach dessen Verhaftung zeigt sich, dass der Mann keine Aufenthaltsgenehmigung hatte, dafür aber 14 verschiedene Identitäten und Alias-Namen.
von Günther Strauß
Nach einer mutmaßlichen Vergewaltigung in Bad Klosterlausnitz in Thüringen ermittelt die Staatsanwaltschaft Gera nach vorläufig vier Tatverdächtigen final gegen zwei Männer, einen 29-jährigen Syrer sowie einen 30-jährigen Iraker. Laut Focus–Recherchen konnte der zur Fahndung ausgeschriebene Iraker bis zur Festnahme “mehrere Alias-Namen nutzen”, was dazu führte, dass der Mann, der zwar kein Asyl in Deutschland bekam, laut dem Artikel jedoch “eine Duldung – wegen ‘ungeklärter Identität'” hatte.
Die zuständige Staatsanwaltschaft Gera beschäftigt ein Vorfall von Ende Mai dieses Jahres, als eine 22-jährige Frau laut MDR-Bericht “teilweise unbekleidet” aufgefunden worden war. Eine Zeugin hatte der Polizei einen Hinweis auf “einen möglichen sexuellen Übergriff” gegeben. Die zuständigen Behörden ermittelten seitdem laut eigenen Angaben zufolge wegen “eines mutmaßlichen Sexualdelikts”.
Die ARD-Tagesschau berichtete Anfang Juni zu dem Vorfall, dass zu Beginn der Ermittlungen zunächst vier Männer im Fokus der Tat standen. Drei von ihnen konnten dabei laut Polizeiangaben noch am Tag des Übergriffs festgenommen werden. Bei zwei Beschuldigten hatte sich der dringende Tatverdacht dann nicht bestätigt, woraufhin sie wieder freigelassen wurden.
Gegen den 29-jährigen Syrer wurde Haftbefehl erlassen, er sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Zu dem nach der Fahndung festgenommenen Mittäter wird in dem Focus-Artikel Folgendes berichtet:
“Nach Recherchen von Focus online handelt es sich um einen 30 Jahre alten Zuwanderer aus dem Irak, der zur Verschleierung seiner Identität insgesamt 14 Alias-Namen nutzte. Eigentlich hä










