Deutschland

UN-Bericht: Nur 3 von 100 Migranten sind echte Flüchtlinge – 400.000 Illegale allein in Italien

UN-Bericht: Nur 3 von 100 Migranten sind echte Flüchtlinge - 400.000 Illegale allein in Italien
Flüchtlinge und Migranten erreichen Italien. 7. November 2016

Einem Bericht des UNHCR zufolge erhielten weniger als drei Prozent der Bootsmigranten, die im letzten Jahr in Italien ankamen, einen sogenannten Flüchtlingsstatus. Die meisten bleiben einfach als illegale Einwanderer im Land.

von Eva Herman

Eine aktuelle Meldung macht seit etwa einer Woche in vorwiegend ausländischen Medien oder wenigen deutschen Blogs die Runde, auf die wir jedoch in unseren deutschen »Qualitätsmedien« bislang so gut wie verzichten mussten. Dabei dürfte sie von immenser Wichtigkeit sein, denn jetzt haben wir es offiziell: Nur 2,65 Prozent der Boots-Migranten, die im Jahr 2016 in Italien ankamen, erhielten als echte Flüchtlinge Asyl.

Das berichtet zum Beispiel die britische Daily Mail, die sich auf einen Bericht der Vereinten Nationen beruft. Die meisten der Migranten blieben als illegale Einwanderer (nach dem UN-Bericht achtzig Prozent männlich) im Land bzw. zogen sie weiter. Wohin? Laut UN-Bericht zieht es zwei Drittel der Migranten nach Deutschland.

Deutsche Politiker und »Qualitätsmedien« sprechen immer noch von »Flüchtlingen«

Flüchtlinge, Flüchtlinge, Flüchtlinge: Unsere Politiker, allen voran Kanzlerin Merkel, bezeichnen Millionen Migranten, die in den letzten Jahren unser Land fluteten, nahezu ausschließlich als Flüchtlinge. Genau so tun es die merkwürdigerweise immer noch etablierten Massenmedien, die Andersdenkende regelmäßig mit lautem Gejohle zur Strecke bringen. Wollen sie deswegen diese aktuelle Nachricht nicht veröffentlichen?

Laut der Flüchtlingsbehörde der Vereinten Nationen (UNHCR) haben im Jahr 2016 insgesamt 181.436 Migranten das Mittelmeer überquert, ein absoluter Rekordwert in unserer Geschichte. Spätestens jetzt, wo unheilvolles Empfinden und böse Ahnungen zahlreicher Kritiker der Merkelschen Einwanderungspolitik durch diesen aktuellen UN-Bericht leider mehr als bestätigt werden, beginnt man langsam zu verstehen, was in Europa und Deutschland derzeit vonstatten geht.

Hälfte der Einwanderer beantragte gar kein Asyl

Es ist eine humanitäre und höchst folgenreiche Katastrophe biblischen Ausmaßes – und sie betrifft alle Seiten gleichermaßen hart, sowohl die europäischen Völker als auch die tatsächlichen Flüchtlinge. Unsere sogenannten Qualitätsmedien wie auch unsere sogenannten Top-Politiker bezeichnen also die Einwanderer bis heute als »Flüchtlinge«.

Tatsächlich wurden aber nur 4.808 Migranten – also 2,65 Prozent – als Flüchtlinge anerkannt. Die Hälfte der registrierten Einwanderer (90.334) beantragte gar kein Asyl, heißt es. Stattdessen blieben sie als illegale Einwanderer (in Deutschland werden sie »ausreisepflichtige Asylbewerber« genannt) im Land. Warum sie kein Asyl beantragten, scheint keine Untersuchung wert zu sein.

Sechzig Prozent aller Asylanträge wurden abgelehnt.

Die anderen 91.902 Migranten beantragten Asyl, wobei der Antrag bei 60 Prozent von ihnen (54.252) abgelehnt wurde. Weitere 21 Prozent (18.979) erhielten einen »humanitären Schutz«, über den sie jährlich eine Aufenthaltserlaubnis für das Land erha